Brinek: Studierende werden als Partner ernst genommen

Studienbeiträge sind keine soziale Hürde

Wien, 28. März 2003 (ÖVP-PK) "Die soziale Lage und vor allem der Erfolg der Studierenden in Österreich ist gut. Sie sind aktiver in Studium und Beruf, selbstbewusster und erwarten für ihr Geld ein entsprechendes Angebot der Universitäten", sagte heute, Freitag, ÖVP-Wissenschaftssprecherin Dr. Gertrude Brinek zu den Ergebnissen der Studierenden-Sozialerhebung. Sie würden von den Universitäten nun auch als Partner ernst genommen. ****

Natürlich gebe es besonders in der Studienorganisation noch Druckpunkte, daher gingen bis heute bereits 109 Millionen Euro aus den Mitteln der Studienbeiträge zur Verbesserung der Studienbedingungen an die Universitäten. "Ab 2004 verbleiben die Studienbeiträge direkt bei den Universitäten. Dann wird es den Studierenden durch die Verankerung eines Mitspracherechtes im Universitätsgesetz auch möglich sein, bei der Verwendung der Mittel mitzuentscheiden", sagte Brinek.

Ziel sei es, Rahmenbedingungen zu schaffen, die es den Studierenden ermöglichten, ihr Studium in der vorgesehenen Zeit zu absolvieren. "Besonderes Augenmerk werden wir hier auf erwerbstätige Studierende legen", so die ÖVP-Wissenschaftssprecherin. Mit der steuerlichen Absetzbarkeit der Studienbeiträge und der Ausweitung der Studienabschluss-Stipendien setze die Bundesregierung wichtige Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Studium und Beruf.

Den Vorwurf der ÖH, Studienbeiträge seien eine soziale Hürde, wies Brinek zurück: "Durch die Aufstockung der Studienförderung auf insgesamt 145 Millionen Euro ist sichergestellt, dass jeder, der studieren möchte und die nötigen Voraussetzungen erbringt, auch studieren kann". Zu diesem Schluss kämen auch die Autoren der heute veröffentlichten Studie, in der es heißt: "Der Hochschulzugang hat sich in den letzten Jahren im Hinblick auf die soziale Herkunft der Studierenden nicht verändert. Auch nach Einführung der Studienbeiträge zeigen sich keine Veränderungen."

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