Zum Inhalt springen

Moser: Bundesregierung ist Preistreiber Nr. 1 am Wohnungsmarkt

Massive Verteuerung der Mieten im gemeinnützigen Wohnungsbereich für Jungfamilien

OTS (Wien) - "Damit die Bundesregierung und speziell BM Grasser Großinvestoren für den Kauf der 61.000 sogenannten Bundeswohnungen gewinnt, kommt jetzt im Zuge der Budgetbegleitgesetze auf die künftigen MieterInnen von Genossenschaftswohnungen eine saftige Mieterhöhung zu", erklärt heute die KonsumentInnensprecherin der Grünen, Gabriela Moser.

In Zukunft solle bei Neuvermietung einer Genossenschaftswohnung an Kinder und Enkel nicht mehr netto 2,76 Euro pro Quadratmeter verlangt werden können, sondern in Oberösterreich beispielsweise 4,04 Euro und in Vorarlberg 5,42 Euro. "Damit steigert sich österreichweit die Miete für rund 25.000 MieterInnen insgesamt um 20 Prozent! Gerade schlechter verdienende JungmieterInnen - speziell Jungfamilien - sind von dieser Erhöhung massiv getroffen", so Moser.

"Der von den Grünen wiederholt angeprangerte Verkauf der Bundeswohnungen an Großinvestoren geht auf Kosten der sozialen Wohnungsgrundinfrastruktur in Österreich. BM Grasser schröpft junge Menschen und Familien, um Großinvestoren höhere Renditen zu ermöglichen", kritisiert Moser, und weiter: "Die schwarz-blaue Bundesregierung betreibt eine skrupellose Schuldenabbaupolitik zugunsten des Immobileninvestments von Millionären. Die Verschleuderung des Vermögens der Republik geht nun Hand in Hand mit künftigen Mietensteigerungen bei mehr als einer halben Million Genossenschaftswohnungen."

Teure Genossenschaftswohnungen ziehen wieder eine allgemeine Preiserhöhung auf dem freien Markt nach sich, da die sich das Preisniveau auf einem höheren Level einpendeln wird: "Die Ankündigung von BK Schüssel aus dem Jahr 2000 "Wohnungen werden billiger" hat sich genau ins Gegenteil verkehrt", schließt Moser.

Rückfragen & Kontakt:

Pressebüro der Grünen im Parlament
Tel.: (++43-1) 40110-6697
http://www.gruene.at
presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0002