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Steibl: Studie zum Kinderbetreuungsgeld falsch interpretiert

Eltern durch Kinderbetreuungsgeld finanziell besser abgesichert

Wien, 28. März 2003 (ÖVP-PK) "Die vor einigen Tagen bekannt gewordene Wifo-Studie zum Kinderbetreuungsgeld wird von der Opposition falsch interpretiert. Außerdem zeigt sie auch viele positive Effekte des Kinderbetreuungsgeldes auf", sagte heute, Freitag, ÖVP-Familiensprecherin Abg.z.NR Ridi Steibl bei einer Pressekonferenz in Wien. Frauen mit Kleinkindern etwa seien nun kürzer in einem finanziell und versicherungsrechtlich ungesicherten Status. "Das zeigt dezidiert, dass gerade Mütter oder Väter, aber auch Alleinerzieherinnen durch das Kinderbetreuungsgeld 30 Monate plus sechs Monate finanziell besser abgesichert sind", so Steibl. Das habe auch die Caritas kürzlich in einer Stellungnahme zum Regierungsprogramm wieder bestätigt. ****

Positiv sei in der Wifo-Studie auch der steigende Anteil der Beschäftigten bei den Karenz- bzw. Kindergeldbeziehern. Als "unseriös an dieser Studie bzw. an ihrer Auslegung" bezeichnete Steibl, dass darin die Beschäftigungswirkung des Kinderbetreuungsgeldes von der Geburt des Kindes bis zum Alter von zweieinhalb Jahren untersucht worden sei. Das Kinderbetreuungsgeld sei aber erst mit 1.1.2002 in Kraft getreten. "Das geht sich also mit den Rechnungen nicht ganz aus", so die ÖVP-Familiensprecherin.

Zu den weiteren Vorhaben der Regierung in diesem Bereich sagte Steibl, man wolle "die Vereinbarkeit von Beruf und Familie noch weiter forcieren". Dazu habe man vor kurzem ein Bündnis mit der Wirtschaft geschlossen, bei dem die Wirtschaft auch bereit sei, weitere Überlegungen und Anstrengungen in Bezug auf Betriebskindergärten und flexible Arbeitszeitmodelle herbeizuführen. Gleichzeitig wolle man das Kinderbetreuungsgeld weiter verbessern, "was aber nicht heißt, dass es jetzt nicht funktioniert", so Steibl. Auch beim Pflegegeld sage man nicht, es funktioniere nicht, wenn man von einer Valorisierung spreche. Man werde auch darauf achten, dass die Ausdehnung der Pensionszeiten von 18 auf 24 Monate zum Tragen komme und der Anspruch auf Elternteilzeit eingeführt werde, schloss Steibl.

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