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VP-Gerstl: 6. Donauquerung durch Kooperation statt Konfrontation verwirklichen

Wien (VP-Klub): "Die 6. Donauquerung ist ein Muss zum Wohle der Wienerinnen und Wiener, die bereits jetzt unter dem hohen Verkehrsaufkommen leiden", stellt der Verkehrssprecher der Wiener ÖVP, Mag. Wolfgang Gerstl anlässlich der "Aktuellen Stunde" im heute stattfindenden Gemeinderat zu Thema "Lobauautobahn - Das Aus für den Nationalpark Donauauen" klar.****

"86% der Wiener Bevölkerung leidet schon jetzt unter dem täglichen Verkehrslärm laut einer Studie in Wien", erklärte Gerstl. Durch die EU-Erweiterung werde es ein vermehrtes Verkehrsaufkommen geben, das vor allem die Bundeshauptstadt betreffen wird. Bisher seien von der SP-Alleinregierung viel zu wenig Maßnahmen gesetzt worden um dieses Problem in den Griff zu bekommen. Der Ausbau der Verkehrsnetze sei wichtig, damit Wien als Wirtschaftsstandort nicht an Attraktivität verliere. Für die Wiener ÖVP stelle sich daher nicht mehr die Frage, ob eine zusätzliche Brücke gebaut werden soll, sondern lediglich wie diese Donauquerung aussehen könne und wo diese zu bauen sei.

Stadtregierung soll festlegen, wie viel sie zu zahlen bereit ist

Da die derzeitigen Planungen der Gemeinde Wien für die 6. Donauquerung das Dreifache der üblichen Baukosten pro Autobahnkilometer und das Fünffache an Erhaltungskosten verursachen würde, ist die Stadt aufgefordert, eine klare Aussage zur Mitfinanzierung der Luxusvariante der Nordostumfahrung zu treffen. Denn wenn die Stadt Wien einen Ferrari will, und nicht akzeptieren kann, dass der Bund einen Audi finanziert, dann ist sie auch dazu aufgefordert, die Differenz zu bezahlen, so wie dies in vielen anderen Bundesländern und Gemeinden bei Kooperationsprojekten mit dem Bund der Fall ist. Die SPÖ möge nicht Wünsche ans Christkind formulieren, sondern in ernste Verhandlungen mit der ASFINAG und der ÖSAG einzutreten.

"Die Wiener SPÖ sollte endlich statt wechselseitiger Schuldzuweisung eine Kooperation mit sämtlichen Beteiligten suchen, um nicht wieder für einen Flop in der Stadt- und Verkehrsplanung verantwortlich zu sein", forderte Gerstl abschließend.(Schluss)

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