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Haunschmid: Thema Tourismus darf nicht das Stiefkind der Nation bleiben

Erfolge von FPÖ-Staatssekretärin Rossmann werden im Nachhinein von ÖVP "einverleibt"

Wien, 2003-03-28 (fpd) - "Grundsätzlich ist es immer positiv, wenn sich Regierungspolitiker doch dazu entschließen, sich des Themas Tourismus anzunehmen.", erklärte heute FPÖ-Bundesrätin und freiheitliche Tourismussprecherin im Parlament Ulrike Haunschmid. Sie erinnere sich dabei vor allem an die hoffnungsvolle Stimmung von vor einem Jahr, als beinahe die gesamte Regierungsmannschaft beim Tourismusgipfel in Obertauern anwesend war, um der damals amtierenden Staatssekretärin Mares Rossmann volle Unterstützung zuzusichern. ****

Auch wenn mit der Bildung einer neuen Regierung die Karten neu gemischt wurden, wolle sie, Haunschmid, doch daran erinnern, daß einige wesentliche Aktivitäten aufgrund der Vorarbeit der ehemaligen StS Rossmann erst jetzt zum Tragen kämen. "Vor allem denke ich hier an das Projekt "Well-being Destination Österreich", das von Gesundheits- und Frauenministerin Rauch-Kallat jetzt präsentiert wird. Ich erwarte mir von der Politik, daß sie den Tourismus und seine Probleme ernst nimmt. Die Branche hat schwer mit den Umständen zu kämpfen, daß die Schaffung von Eigenkapital fast unmöglich wird und die seit Jahren bestehenden und berechtigten Forderungen systematisch ignoriert werden. Der Tourismus, als der wichtigste Wirtschaftszweig unseres Landes, hat es nicht verdient, von der Politik für ihre Zwecke benützt zu werden, wenn es gerade ins Konzept paßt, aber sonst das Dasein eines Stiefkindes fristen zu müssen", so Haunschmid.

Darüber hinaus wünsche sie sich dringend die Einbindung der Tourismusexperten der Koalitionspartner. "Der Tourismus ist von allen Bereichen der Politik betroffen und ich sehe es als meine Pflicht, mich quasi als Vertreterin der Interessen meiner Kollegen einzubringen. Über jede Einladung zur Mitgestaltung freue ich mich und nehme sie gerne an", richtete sich Haunschmid an die Regierungsmitglieder.

Abschließend zeigte sich Haunschmid zuversichtlich: "Eine wirtschaftlich orientierte Koalition, wie sie FPÖ und ÖVP bilden, hat den klaren Auftrag, Arbeitsplätze zu schaffen und den Unternehmern das Überleben zu sichern. Daher bin ich sicher, daß der Tourismus in allen ihren Überlegungen eine wesentliche Rolle einnehmen wird." (Schluß)

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