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FP-Madejski: Freiheitliche sprechen sich gegen die "Durchfahrungs-Variante" aus

Hochleistungsstrecke durch Asperner, Esslinger und Breiteneleer ist im Interesse der Bevölkerung strikt abzulehnen

Wien, 28.03.03 (fpd) - Das SuperNOW-Verfahren sei zwar als Instrument zur Grundlagenschaffung für die Trassenfestlegung der S 2 (Wiener Nordost-Umfahrung) grundsätzlich zu begrüßen, weise jedoch einen gravierenden Schwachpunkt auf, machte heute der Planungssprecher der Wiener Freiheitlichen LAbg. Dr. Herbert Madejski aufmerksam.

Die Festlegung der SPÖ auf die Querung des Asperner Flugfeldes durch die S 2 habe quasi von vorne herein die Stadtgrenzen-Variante bzw. eine Trassenführung östlich von Groß Enzersdorf ausgeschlossen. Die Wiener Freiheitlichen halten die Anbindung des Flugfeldes durch die U 2-Verlängerung über Aspern hinaus für ausreichend, so dass hier nicht zusätzlich eine Hochleistungsstrasse geführt werden muß.

Bei der von Bevölkerung und den Freiheitlichen bevorzugten Variante östlich von Groß Enzersdorf würde das Flugfeld durch die B 3d als Verbindung von S 2 und B 302 ohnehin an das Straßennetz angeschlossen werden, ohne dass die Bevölkerung von Aspern, Breitenlee und Essling dabei unter die Räder kommt wie bei der "Durchfahrungs-Variante", erklärte Madejski.

Das Flugfeld selbst würde sich durch die darunter liegenden, ergiebigen Heißwasservorkommen für die Entwicklung eines Thermen- und Rehabilitationszentrums anbieten. Darüber hinaus sollte natürlich auch Wohnraum- und Arbeitsplatzschaffung in bürgerverträglicher Art und Weise Platz greifen können.

Die von der Stadtplanung nun forcierte "Durchfahrungs-Variante" werde von den Wiener Freiheitlichen im Interesse der Bevölkerung des 22. Bezirks jedoch strikt abgelehnt, betonte Madejski abschließend. (Schluß)am

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