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GPA: KV-Abschluss für Angestellte der Holz- und Sägeindustrie

Zwei-Jahresabschluss bringt Anstieg der Istgehälter um 1,9 bzw. zwei Prozent

Wien (GPA/ÖGB). Die Kollektivvertragsverhandlungen für die Angestellten der holzverarbeitenden Industrie sowie der Sägeindustrie konnten gestern Abend, 27. März, erfolgreich abgeschlossen werden. Die Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) für die Seite der ArbeitnehmerInnen und der Fachverband der Holzindustrie einigten sich auf einen Zweijahresabschluss, der in der Sägeindustrie ab 1.5.2003 die Istgehälter um 1,9 Prozent und ab 1. Mai 2004 um zwei Prozent erhöht. Die Kollektivvertragsgehälter steigen im selben Zeitraum um jeweils zwei Prozent. In der holzverarbeitenden Industrie steigen die Istgehälter ab 1.4.2003 um 1,9 Prozent und ab 1.4. 2004 um zwei Prozent, die KV-Gehälter werden im selben Abstand um ebenfalls jeweils zwei Prozent erhöht. Die Lehrlingsentschädigungen steigen in der Sägeindustrie ab 1. 5. 2003 um 1,9 Prozent und ab 1.5.2004 um Prozent. In der holzverarbeitenden Industrie steigen die Lehrlingsentschädigungen bereits ab 1.4.2003 um 1,9 Prozent und ebenfalls um zwei Prozent ab 1.4.2004.++++

GPA-Wirtschaftsbereichssekretär Manfred Wolf betont den erzielten Abschluss als wichtigen Beitrag zur Stabilitäts- und Beschäftigungssicherung in der Branche. "Unbestritten wurde hier von beiden Seiten angesichts des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes die nötige konstruktive Gestaltungsbereitschaft bewiesen.

Karl Proyer, Geschäftsbereichsleiter-Interessenvertretung in der GPA, sieht in den vereinbarten Kollektivverträgen ein begrüßenswertes Signal zur Festigung der Kontinuität bei der Einkommensentwicklung. Als besonders positiv unterstreicht er die im Rahmenrecht vereinbarten Regelungen, die für Angestellte beim Übertritt in das neue Abfertigungssystem ein Rücktrittsrecht sichern: "Angefangen vom Industrie-KV bis hin zum Abschluss für die Angestellten in Versicherungen ist es der GPA mittlerweile in rund 60 Kollektivverträgen gelungen, ein solches Rücktrittsrecht zu verankern. Für die Beschäftigten ist damit ein Höchstmaß an Mitbestimmung und Sicherheit gewährleistet", so Proyer abschließend.

ÖGB, 28. März 2003
Nr. 205

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