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Unterreiner kritisiert massive Wettbewerbsverzerrung der Wiener Kinoförderung

Zusätzliche Millionen für Gartenbau- und Metrokino auf Kosten der Existenz anderer Kinos

Wien, 2003-03-28 (fpd) - Die massive Wettbewerbsverzerrung, die nun im Bereich der Wiener Kinoförderung Einzug hält, kritisierte heute die freiheitliche Kultursprecherin LAbg. Mag. Heidemarie Unterreiner. ****

So erhalten in Wien zur Zeit die 30 Privatkinos aus der Gemeindekassa eine Förderung in der Höhe von 727.000 Euro im Jahr. Nun stehe aber heute im Gemeinderat eine zusätzliche Sondersubvention für das Metrokino in der Höhe von 80.000 Euro sowie für das Gartenbaukino in der Höhe von 310.000 Euro an, wobei besonders auffalle, daß die Personalkosten für das Gartenbaukino alleine mit 221.000 Euro anzuberaumen seien. Diese Personalkosten stünden in überhaupt keiner Relation zu anderen Kinos, zeigte Unterreiner auf.

Der Verdacht stehe hier massiv im Raum, daß zwei Kinos aus Sicht der Stadtregierung offensichtlich "gleicher" als die anderen seien. Dies gehe durchaus auch auf Kosten der Existenz anderer Kinos. Obwohl die FPÖ massiv für den Erhalt des Gartenbau- sowie Metrokinos eintritt, ist diese "unsaubere Wettbewerbsverzerrung", die zu einem Kinosterben auf anderer Seite führen werde, nicht hinzunehmen, so Unterreiner, die in diesem Zusammenhang Bezug auf die drohende Schließung etwa des Imperial Kinos nahm. (Schluß) HV

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