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Bundeskurie unterstützt Protest der AUVA-Ärzte

Kogelbauer: Sorgen der AUVA-Ärzte berechtigt - bewährtes Konzept der Unfallversorgung sollte weitergeführt werden

Wien (OTS) - Die Obfrau der Bundeskurie Angestellte Ärzte in der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK), Dr. Gabriele Kogelbauer, hat vor einer Verschlechterung der Versorgung der Unfallpatienten in Österreich gewarnt, sollte es zur geplanten Aufteilung der Aufgaben der AUVA kommen. "Ich verstehe voll die Sorgen meiner Kollegen bei der AUVA und unterstütze ihren Protest. Das Konzept der AUVA, verschiedene Leistungen wie Prävention, Unfallheilbehandlung und Rehabilitation aus einer Hand anzubieten, hat sich in der Vergangenheit bestens bewährt", erklärte Kogelbauer am Freitag in einer Aussendung.

Durch das Zusammenspiel der verschiedenen Aufgabenbereiche seien große Fortschritte bei der Behandlung von Unfallpatienten und bei der Verhütung von Unfällen erzielt worden. Das ganzheitliche Konzept der AUVA, Leistungen aus einer Hand anzubieten, habe auch zur Vermeidung langer Krankenstände beigetragen. Kogelbauer: "Daher frage ich mich:
Warum will man ein Konzept aufgeben, das so gut funktioniert und mit dem Unfallpatienten hochprofessionell versorgt werden können? Es wäre sehr bedauerlich, wenn man hinter die deutlichen Verbesserungen, die durch das AUVA-Konzept erreicht wurden, wieder einen Schritt zurück tritt."

Die AUVA-Ärztinnen und -ärzte hätten die volle Solidarität der Bundeskurie Angestellte Ärzte, betonte Kogelbauer. Dabei erinnerte die Spitalsärzte-Vertreterin daran, dass nicht zuletzt aufgrund der bewährten Arbeit der AUVA-Spitäler die Zahl der Arbeitsunfälle gesenkt werden konnte. Eine noch ungelöste Sorge bestehe aber nach wie vor, was die Freizeitunfälle angehe, deren Zahl ständig steige. "Die Politiker sollten daher das Angebot der AUVA-Ärzte aufgreifen, ihre erfolgreiche Präventionsarbeit von Arbeitsunfällen auch auf den Bereich Freizeitunfälle auszudehnen", empfahl Kogelbauer abschließend.

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