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SPÖ-Reiter: Nordostumfahrung Wiens unverzichtbar!

Lösung mit Einbindung des Flugfeldes Aspern besser als reine Außenringvariante

Wien (SPW-K) - Aufgrund der künftigen EU-Erweiterung, der Errichtung der neuen A5 in Niederösterreich und der damit verbundenen Zunahme des Individualverkehrs, von der vor allem 270.000 BewohnerInnen von Floridsdorf und der Donaustadt betroffen wären, sei eine Wien-Umfahrung unverzichtbar, erklärte Freitag SPÖ-Gemeinderat Günther Reiter in der Aktuellen Stunde des Wiener Gemeinderates. Mit der vorbildlich durchgeführten Strategischen Umweltprüfung für den Nordosten Wiens ("SUPerNOW") sei ein wichtiger Schritt im Sinne der Realisierung dieses wichtigen Projektss erfolgt, hob der Mandatar hervor. Reiter wies zudem darauf hin, dass die Ergebnisse des SUPerNow nun auch der Bevölkerung ausführlich präsentiert würden und am 7. April bereits die erste diesbezügliche große Veranstaltung in der Donaustadt stattfinden werde. ****

Im weiteren Verlauf seiner Rede kam Reiter auf die Konsenspunkte zwischen den Parteien bei diesem Vorhaben zu sprechen und führte als Beispiele die Forcierung des öffentliches Verkehrs und das Bekenntnis zu einer raschen Umsetzung des Stadtentwicklungsgebietes am ehemaligen Flugfeld Aspern hervor. Genau bei diesem Punkt hakte Reiter auch mit seiner Kritik an den Vorstellungen seiner Vorrednerin von der FPÖ, Gemeinderätin Trammer, ein, die sich für eine Außenringführung der Wien-Umfahrung ausgesprochen hatte. "Diese Variante würde am Flugfeld Aspern vorbeiführen und einen weiteren Speckgürtel um Umland von Wien zur Folge haben. Der FPÖ-Vorschlag läuft letztlich auf ein Wirtschaftsförderungsprogramm für Niederösterreich hinaus, ein solches Vorgehen sollte nicht unbedingt von einer eigentlich den Interessen der Stadt verpflichteten Mandatarin gewählt werden", meinte der Gemeinderat.

Reiter wies zudem die Kritik von ÖVP-Gemeinderat Gerstl über die Diskussion der SUPerNOW-Ergebnisse im Rahmen der jüngsten Klubtagung der Wiener SPÖ zurück und unterstrich, dass man es keiner Fraktion verwehren könne, sich über dieses Thema eine Meinung zu bilden. Dies sei ein völlig natürlicher demokratiepolitischer Vorgang. Abschließend dankte Reiter noch allen Bürgerinnen und Bürgern, Interessenorganisationen und den Mitarbeitern der zuständigen Planungsabteilung der Stadt, die unter Federführung von DI Glotter hervorragende Arbeit bei der Erstellung der Strategischen Umweltprüfung für den Nordosten Wiens geleistet hätten. (Schluss)

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