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FP-Wagner: Leopoldstädter "Freizeitparadies" am Donaukanal weiter Stiefkind der Wiener Stadtplanung - Kontrollamt gefordert!

Schickers Ankündigungspolitik setzt sich in der Leopoldstadt fort!

Wien, 28-03-2002 (fpd) - Die großspurigen Ankündigungen von Planungsstadtrat DI Rudolf Schicker im Zusammenhang mit dem neu zu errichtenden "Freizeitparadies" am Donaukanal, hat sich wiedereinmal als reine Ankündigungspolitik herausgestellt. Die Leopoldstadt bleibt weiterhin Stiefkind der Wiener Planungspolitik, kritisierte heute LAbg. GR Josef Wagner.

Im Sommer 2001 wurde Klaus Steiner von der MA 18 mit der Ausarbeitung eines Konzepts für ein Freizeitparadies am Donaukanal beauftragt und auch die 2002 erfolgte Präsentation von Schicker unter dem Titel "Erholung am Wasser" ließ vermuten, daß eine Umsetzung dieses Projekts bevorstehe. Passiert sei jedoch wiedereinmal überhaupt nichts, so Wagner. Von Schicker wurden an Steiner zwar die besten Wünsche für die Realisierung übermittelt, finanzielle Mittel wurden jedoch keine ausgeschüttet. So bleibe das Gebiet zwischen Augartenbrücke und Julius-Raab-Platz weiterhin das Stiefkind der Wiener Planungspolitik.
Daß Schicker sich nunmehr an den Beamten abputze und diese für die finanziellen Engpässe verantwortlich machen möchte, zeige einmal mehr, daß er als Planungsstadtrat völlig deplaziert sei.

Das einzige Projekt, das auf der Leopoldstädter Seite des Donaukanals verwirklicht wurde, sei die Umweltmeile mit einem Glashaus, wobei von Seiten der Stadt seit dem Jahr 1999 rund 2 Millionen Euro ausgegeben wurde. Daß von diesen rund 2 Millionen Euro ein Drittel für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit ausgegeben wurde, sei nicht nur eine völlig "neu- und eigenartige" Form des Stadtmarketings, es erscheine den Wiener Freiheitlichen jedenfalls viel zu hoch gegriffen und aus diesem Grund kündiget Wagner heute auch an diesen Fall dem Wiener Kontrollamt vorzulegen, um die kreative Finanzgebarung einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Daß bisher nämlich pro Jahr nur rund 10.000 Besucher diese Umweltmeile besuchten und davon rund 4.500 Schüler dabei waren, ergebe einen Kostenfaktor von rund 170 € pro Besucher.

"Ein teurer Werbegag der SPÖ für die Steuerzahler, der jedenfalls einmal überprüft werden müsste. Daher sei das Kontrollamt gefordert", so Wagner abschließend. (Schluß) jen

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