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FP-Trammer: Rathaussozialisten planen Umfahrung Wiens um 20 Jahre zu spät!

Halbherzige Planung wird leider nicht Wien entlasten aber dafür die Donaustadt belasten!

Wien, 28-03-2003 (fpd) - Die von den Wiener Freiheitlichen seit 20 Jahren geforderte Umfahrung im Norden und Osten Wiens, wird jetzt von den Rathaussozialisten halbherzig in die Tat umgesetzt - jedoch wird die jetzt geplante Trassenführung keine Entlastung Wiens sondern ganz im Gegenteil, eine zusätzliche Belastung für die Donaustadt bringen. Schon heute bewegen sich ca. 330.000 Autos in der Donaustadt und die Prognosen zeigen, daß bis zum Jahr 2021 mit einem Anstieg auf rund 440.000 Kraftfahrzeugen zu rechnen sei.

Die geplante Trassenführung über das Asperner Flugfeld und damit quer durch die Siedlungsgebiete von Aspern, Essling, Neu-Essling und Breitenlee sei wahnwitzig und ziele ganz offensichtlich auf die Schaffung einer "Shopping-City-Ost" am alten Flugfeld und die damit für Wien zu lukrierenden Steuereinnahmen ab. Es stelle sich dabei schon die Frage, ob bei der jetzigen Trassenplanung mehr die finanziellen Einnahmen der Stadt oder die dringend notwendige Entlastung der Wienerinnen und Wiener die oberste Priorität hatten. Der Bodenbereitstellungsfond der Stadt Wien habe das Flugfeld Aspern bekanntlich schon vor längerer Zeit gekauft und möchte nunmehr das Gebiet mit Gewinn verwerten. Daß jetzt gerade dieses Gebiet von der zukünftigen Planung profitieren soll, sei schon mehr als ein eigenartiger Zufall und werde von der FPÖ auf jeden Fall mit ganz besonderer Sorgfalt beobachtet werden.

Daß die Wiener Grünen dieses Projekt von Anfang an ablehnten sei zwar zu erwarten gewesen, die EU-Osterweiterung werde jedoch in Zukunft für einen weiteren Anstieg der PKW und LKW Zahlen sorgen und die prinzipiell anlehnende Haltung der Grünen zu Straßenbauprojekten könne in diesem Falle für die Wienerinnen und Wiener auch als Gemeingefährlich bezeichnet werden.

Die zu erwartende und von der SPÖ geplante Trasse werde jedenfalls als Hochleistungsstraße zwischen Aspern und Eßling von rund 170.000 Kraftfahrzeugen genutzt werden und mit Autobahnkreuzen mitten im besiedelten Gebiet enden. Eine Stadtumfahrung müsse außerhalb der Stadtgrenze gebaut werden, wie dies auf der ganzen Welt üblich sei. Wien ist leider auch in dieser Frage wiedereinmal völlig anders, so Trammer abschließend. (Schluß) jen

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