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SPÖ Kärnten fordert umfassende Lehrplanreform

Würschl: "Gehrer pokert mit der Zukunft unserer Jugend"

Klagenfurt (SP-KTN) - Eine umfassende Lehrplanreform forderte am Freitag der Landesgeschäftsführer der SPÖ Kärnten, Herbert Würschl. "Ministerin Gehrers geplante Stundenkürzungen sind nichts als eine Geldmittelbeschaffungsaktion auf Kosten der Schülerinnen und Schüler", übte Würschl scharfe Kritik an den Plänen der Bundesministerin. Den Eltern werde eine Entlastung der Kinder und Jugendlichen suggeriert, die mangels der nötigen Lehrplanreform gar nicht stattfinden werde.

"Wenn weniger Schulstunden bei gleich bleibendem Lehrstoff durchgesetzt werden hat das genau den gegenteiligen Effekt, nämlich eine zusätzliche Belastung der Schülerinnen und Schüler und einen drastischen Anstieg der Nachhilfestunden", so Würschl. Schon heute müssen Eltern mehr als 100.000 Euro im Jahr für private Nachhilfe aufwenden. Bei der Umsetzung der Pläne der Bundesministerin, werde diese Zahl dramatisch in die Höhe schnellen, ist sich der SP-Landesgeschäftsführer sicher.

"Nur eine nachhaltige Bildungsreform - mit dem Focus auf Lehrplanreform - ist zielführend", sagte Würschl, der die Konstituierung von Arbeitsgruppen fordert, die sich umgehend mit schülerfreundlichen und zeitgemäßen Lehrplänen beschäftigen sollen. Erst nach einer umfassenden Lehrplanreform sei die Fixierung der Stundentafel aller Schülerinnen und Schüller sinnvoll. "Unsere Kinder und Jugendlichen haben im Mittelpunkt aller Reformbestrebungen zu stehen, denn eine fundierte Ausbildung ist eine wichtige Vorraussetzung für den Arbeitsmarkt", so Würschl - in Bezugnahme auf die jüngsten Arbeitsmarktstatistiken- abschließend. (Schluss)

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SPÖ-Kärnten
Mario Wilplinger
Pressereferent
Tel.: 0463- 577 88 76
E-Mail: mario.wilplinger@spoe.at

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