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Prammer zu Kindergeld: Regierung merkt nun, "dass das Ganze nicht funktioniert" - Generalreform notwendig

Wien (SK) Bezüglich der Vorschläge von Frauenministerin Maria Rauch-Kallat im "Neuen Volksblatt" und Sozialstaatssekretärin Ursula Haubner am Freitag in der Tageszeitung "Die Presse", die Zuverdienstgrenze beim Kindergeld anzuheben, erklärte SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Barbara Prammer: "Die Regierung merkt nun offensichtlich, dass das Ganze nicht funktioniert." Auch die vom WIFO veröffentlichte Studie zum Kindergeld sei in diese Richtung gegangen. "Notwendig ist eine Generalreform, anstatt an kleinen Schräubchen zu drehen", forderte Prammer am Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

"Sinnvoll für eine attraktivere Gestaltung des Kindergeldes auch für Besserverdienende und Väter wäre ein flexibles Kindergeld-Modell, das Eltern, die früher wieder in den Beruf einsteigen, nicht benachteiligt", erklärte Prammer. Nach dem SPÖ-Modell erhält, wer früher wieder mit der Berufstätigkeit beginnt, monatlich mehr Geld, insgesamt aber genauso viel, wie derjenige, der die Maximaldauer des Kindergeldbezugs beansprucht. Auch zeitlich soll eine Flexibilisierung stattfinden: Arbeitsrechtlich abgesicherte Bezugsmonate sollen aufgehoben und dann in Anspruch genommen werden können, wenn es für Kind und Eltern sinnvoll ist. (Schluss) up

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