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Für eine offene, demokratische, feministische und rechtsextremismusfreie Universität

ÖH Uni Wien präsentiert ihre Forderungen an den neuen Rektor

Wien (OTS) - Anlässlich des heutigen Wahlvorschlages des Gründungskonvents zur Wahl des Rektors fordert die Universitätsvertretung ein Engagement des zukünftigen Rektors in wesentlichen Bereichen. Er soll sich für den freien Hochschulzugang, eine demokratische Uni, die Freiheit von Forschung und Lehre, optimale Studienbedingungen, Frauenförderung, faire Leistungsvereinbarungen und Budgetzuteilungen sowie gegen Rechtsextremismus an der Uni einsetzen.

"Im Universitätsgesetz (UG) 2002 ist die Mitsprache von Mittelbau, allgemein Bediensteten und Studierenden weder verankert noch geregelt. Es liegt also am zukünftigen Rektor, die Universität demokratisch und mit flachen Hierarchien zu gestalten", erklärt Angelina Zenta vom Vorsitzenden-Team der ÖH Uni Wien. "Gleichzeitig muss der Rektor ausreichende Finanzierung von Forschung und Lehre beim Ministerium einfordern. Eine weitere Finanzierung auf dem Rücken der Studierenden oder gar eine Erhöhung der Studiengebühren ist undenkbar. Gleichzeitig wollen wir auch mit einem neuen Rektor den Weg der Studienreorganisation zur Erleichterung des Studienalltags konsequent fortsetzen", präsentiert Zenta aus dem Forderungskatalog.

"Wir sind etwas enttäuscht, dass bei der RektorInnenwahl nach UG die Chance auf eine Frau an der Spitze der Universität abermals vergeben wurde. Umso wichtiger wird es daher, bei den VizerektorInnen und in anderen Leitungspositionen starke Frauen einzusetzen. Für Rechtsextreme wie Friedrich STEFAN darf an der Universität gleichzeitig kein Platz sein. Gerade durch die parteipolitische Einfärbung des Unirates durch Ministerin Gehrer muss sich der kommende Rektor für die Unabhängigkeit von Forschung und Lehre stark machen", so die Studierenden-Vertreterin weiter.

"Wenn ein neuer Rektor diesen Forderungen nachkommt, steht einer fruchtbaren Zusammenarbeit der ÖH Uni Wien im Sinne der Studierenden und aller Universitätsangehörigen nichts im Wege", meint Zenta abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖH Uni - Öffentlichkeitsarbeit
Florian Müller, Tel.: 0676 630 40 88

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