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Beirat für Carinthische Musikakademie konstituiert

Musikexperte Wolfgang Suppan zum Vorsitzenden gewählt

Klagenfurt (LPD) - Der Beirat für die geplante Carinthische Musikakademie Stift Ossiach wurde gestern, Donnerstag, im Spiegelsaal der Landesregierung konstituiert. Der Musikexperte Prof. Dr. Wolfgang Suppan wurde dabei zum Vorsitzenden des Beirates gewählt, dessen Aufgabe die Festlegung der künstlerischen "Stossrichtung" sowie die Ausarbeitung eines Raum- und Funktionsprogrammes sind. Kulturreferent Landeshauptmann Jörg Haider strich bei der Sitzung die "nachhaltigen Nutzungsmöglichkeiten" der Akademie hervor und bezeichnete Ossiach als "idealen Standort".

Die Landesakademie für Musik in Ossiach soll als grenzüberschreitendes EU-Projekt den Institutionen, Verbänden, Gruppen sowohl aus dem professionellen, als auch dem Amateurbereich dienen, wie der Kulturreferent erklärte. Dabei sollen Probe-, Konzert- sowie Ausstellungsmöglichkeiten und Symposien angeboten werden, damit das Stift nicht nur in den Sommermonaten für den "Carinthischen Sommer" genutzt werde, sondern eine ganzjährige Nutzung erfahre. Haider betonte in diesem Zusammenhang auch den touristischen Nutzen für die Region, da eine Musikakademie in dieser Form im Alpen-Adria-Raum einzigartig sei.

Der Beirat für die Musikakademie setzt sich aus Vertretern des heimischen Musiklebens sowie der Landesimmobiliengesellschaft (LIG), die Eigentümerin des Stiftes Ossiach ist, zusammen. Der Vorsitzende Prof. Suppan, selbst aktiver Blasmusiker und Landesobmann des Steirischen Blasmusikverbandes, wurde 1933 in der Steiermark geboren. Der bekannte Musikwissenschafter hat in Freiburg gelehrt, in Mainz habilitiert und war ab 1974 Ordinarius und Direktor des Instituts für Musikethnologie an der Kunst-Universität Graz. Darüber hinaus hatte er Lehrstühle bzw. Gastprofessuren in allen Teilen der Welt.

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