LR Stemer: Sprachen lernen für ein gemeinsames Europa

Neues Lernen im ganzheitlichen Sprachunterricht

Vaduz (VLK) – "Fremdsprachen beherrschen verbindet die Menschen, schafft Gemeinsamkeiten, bildet Vertrauen und
eröffnet berufliche Perspektiven", betonte Schullandesrat
Siegi Stemer heute, Donnerstag, in Vaduz zum Abschluss
eines der größten Projekte des EU-Lingua-Programms. Gerade
im Hinblick auf das Zusammenwachsen Europas ist für Stemer
die Bedeutung der Sprachen nicht hoch genug einzuschätzen.
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Unter dem Titel "Neues Lernen – Unterrichtsmaterialien
für den ganzheitlichen Fremdsprachenunterricht in Englisch, Französisch, Spanisch und Deutsch" haben 50 Lehrpersonen
aus elf Ländern drei Jahre lang an einer ganzheitlichen,
auf die Kommunikationsfähigkeit ausgerichteten
Unterrichtsmethode gearbeitet. Diese berücksichtigt alle
Lerntypen und erforderte die Entwicklung einer bisher nicht erhältlichen Vielfalt an Unterrichtsmaterialien.

Erfreulich ist für Stemer, dass auch fünf Lehrpersonen
und fünf Schulen aus Vorarlberg maßgeblich mitgearbeitet
haben. So waren das BRG Dornbirn Schoren, die HLW Rankweil
sowie die Hauptschulen Götzis, Klaus und Lustenau-Kirchdorf vertreten. Bei der Abschlussveranstaltung in der Oberschule
Vaduz wurden Arbeitsmaterialien in Form einer Ausstellung präsentiert. Schülerinnen und Schüler des BRG Dornbirn
Schoren, der HLW Rankweil und des BRG Reutte/Tirol zeigen
einige Elemente der neuen Lernmethode. Ein Folgeprojekt zur Ausbildung von Teacher-Trainern und zur Erstellung von
Kursmaterial, bei dem Vorarlberg und Liechtenstein wieder federführend sein werden, ist bereits in Planung.

Lingua 2 ist Teil des SOKRATES-Bildungsprogramms. Damit
fördert die EU die Zusammenarbeit europäischer Länder im Bildungsbereich (darunter die 15 EU-Mitglieder, die Beitrittskandidaten und Länder wie Liechtenstein, Island, Norwegen). Das Lingua-Programm widmet sich speziell der
Förderung des Sprachunterrichts und des Sprachenerwerbs.

Für nähere Informationen: Mag. Elisabeth Allgäuer -
SpEAK am Pädagogischen Institut des Bundes, Carinagasse 11,
6800 Feldkirch, Telefon: 05522/75372
(so/gw,nvl)

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