AktionsGemeinschaft (AG) an Niederwieser: Das glauben Sie ja nicht mal selber!

In einem Entschließungsantrag jeden einzelnen Punkt des Universitätsgesetz zu kritisieren, bedeute noch lange nicht innovativ Lösung zu äußern.

Wien (OTS) - Für Erstaunen und Schmunzeln sorgt die jüngste Aussage von SP-Bildungssprecher Erwin Niederwieser (die APA berichtete). In einer Aussendung hatte sich dieser plötzlich für die Einklagbarkeit von Universitätsleistungen und eine Rückerstattung der Studiengebühren (wie beides vorher von der AktionsGemeinschaft vorgeschlagen) ausgesprochen.

Für Österreichs größte Studierendenfraktion AktionsGemeinschaft (AG) steht diese Aussage in krassem Gegensatz zu den bisherigen Beteuerungen der SPÖ.

AG-Spitzenkandidat Christoph Rohr dazu: "Noch im Nationalrats-Wahlkampf 2002 ging die SPÖ auf Stimmenfang bei den Studierenden mit dem Versprechen, die Studiengebühren sofort abzuschaffen. Jetzt plötzlich die Rückzahlung von Studiengebühren zu fordern, kommt einer Akzeptanz selbiger gleich."

Der AktionsGemeinschaft ist völlig klar, dass die Aussage Niederwiesers nicht mal das Papier wert ist, auf dem sie geschrieben steht. Vielmehr versucht man den Genossen der VSStÖ mit allen möglichen Mitteln im kommen Wahlkampf beizustehen.

Dazu Rohr: "Niemand wird ernsthaft daran glauben, dass die SPÖ jemals die Studiengebühren akzeptieren wird. Hier wird offensichtlich mit den Hoffnungen der Studierenden Achterbahn gefahren. Ich bin tief enttäuscht von der SPÖ, die offenkundig glaubt uns Studierende nach Belieben täuschen zu können."

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