Gaßner: Ankauf von Kampfflugzeugen auf Rücken der Hochwasseropfer

Reduzierung auf 18 Stück war nie geplant

Wien (SK) Als unfassbar bezeichnete SPÖ-Abgeordneter Kurt Gaßner, dass die Bundesregierung, wie sich nun heraus stellt, auf den Rücken der Hochwasseropfer im Herbst des vergangenen Jahres versucht habe, die teuerste Variante der Kampflugzeuge, nämlich die Eurofighter, durchzudrücken. Gaßner, Bürgermeister der vom Jahrhunderthochwasser 2002 schwer gezeichneten oberösterreichischen Marktgemeinde Schwertberg und SPÖ-Mitglied im Rechnungshofausschuss, zeigte sich Donnerstag im Rechnungshofausschuss über die Äusserungen von RH-Präsidenten Fiedler entsetzt: der ehemalige Verteidigungsminister Scheibner habe im September einen Prüfauftrag an den Rechnungshof über den Ankauf von 24 Kampfflugzeugen gegeben, obwohl bereits am 14. August unter dem Eindruck des Hochwassers der Ministerrat Scheibner beauftragt hatte, eine Reduzierung der Stückzahl auf 18 Kampfflugzeuge durchzuführen. Auch der FPÖ-Vorstand hat einen diesbezüglichen Beschluss gefasst. Damit werde immer klarer, so Gaßner abschließend, "dass die österreichische Bevölkerung von der Bundesregierung laufend belogen wird". **** (Schluss) ml/mp

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