FORMAT: Amerikaner suchen Saddam-Konten in Österreich

US-Behörden liefern erste konkrete Hinweise auf Vermögen des Saddam-Clans in Österreich

Wien (OTS) - Laut US-Behörden existieren erste konkrete Hinweise darauf, daß der Clan des irakischen Diktators Saddam Hussein einen Teil seines Milliardenvermögens auch auf österreichischen Bankkonten gebunkert hat. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin FORMAT in einer Vorausmeldung zu seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe.

Laut FORMAT haben US-Behörden bereits in der Vorwoche im Wiener Finanzministerium diskret um Amtshilfe bei der Suche nach Konten des Saddam-Clans angefragt. Dieses Ersuchen stützt sich auf ein mit 21. März datiertes Dossier des amerikanischen "Office of Foreign Assets Control": Diese Spezialabteilung des US-Finanzministerium fahndet weltweit nach Vermögenswerten diktatorischer Staaten.

Wie FORMAT weiter berichtet, sollen sich in dem Dossier konkrete Hinweise auf Konten des irakischen Diktators in Österreich finden. So hat etwa der wichtigste Mitarbeiter des für die Vermögensverwaltung zuständigen Halbbruders von Saddam Hussein enge Geschäftskontakte nach Wien gepflogen: der Saddam-Vertraute Alwan Alla Idin Hussain gründete schon 1980 über einen Rechtsanwalt in der Wiener Schwarzspanierstraße eine Handelsgesellschaft. US-Fahnder gehen laut FORMAT davon aus, daß in Österreich ein ganzes Netzwerk solcher Unternehmen existieren könnte.

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