ÖAAB-TSCHIRF ZU PENSIONEN: ERWEITERTE ANRECHNUNG DER KINDERBETREUUNGSZEITEN NOTWENDIG

Streichung der Blockbildung bei Altersteilzeit nicht argumentierbar

Bei der Diskussion um die Pensionsreform fordert der Wiener ÖAAB Landesobmann KO Dr. Matthias Tschirf eine bessere Anrechnung der Kindererziehungszeiten. "Das wären wichtige Signale an die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, dass dem Staat Erziehungsaufgaben auch in ökonomisch schwierigen Zeiten wichtige Anliegen sind und daher mit einer besseren Anrechnung belohnt werden", so Tschirf, der sich eindeutig zu pensionssichernden Maßnahmen bekennt.

Die Forderung des ÖAAB sehe vor, bisher vorhandene pensionsmindernde Faktoren aufzuwerten: Anrechnung pro Kind mind. 24 Monate. Dies soll für jedes Kind gelten, auch dann, wenn die Zeit zwischen den Geburtstagen kürzer ist. Daraus ergibt sich für jedes Kind entweder ein Abzug vom Regelpensionsalter oder aber eine verlängerte "Bonuszeit" für all jene Frauen, die bis zum tatsächlich gesetzlichen Pensionsantrittsalter berufsttätig sind und damit eine höhere Pension.

Vehement tritt Tschirf, der auch Klubobmann der Wiener ÖVP im Rathaus ist, für die Beibehaltung der Möglichkeit zur Blockbildung in der Altersteilzeit ein. "Sie hat sich als System hervorragend etabliert, ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer am Arbeitsmarkt zu halten. "Gerade die Blockbildung macht ja die Altersteilzeit - sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer - besonders attraktiv. "Eine Abkehr von dieser Regelung ist weder argumentierbar noch sinnvoll", schloß Matthias Tschirf.

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