Lunacek begrüßt Verbleib der OMV im Sudan

Chance auf Good Practice-Modell für Ölindustrie nutzen

OTS (Wien) - Die Pläne der OMV aufgrund der Fortschritte im Friedensprozess im Sudan zu verbleiben wurden heute von der außenpolitischen Sprecherin der Grünen, Ulrike Lunacek, begrüßt. "Die jüngst beschlossene Friedensvereinbarung zwischen dem Regime in Khartoum und den Rebellen im Südsudan ist für die OMV eine Chance, sich mit einem Good Practice-Modell einen Namen zu machen", erklärt Lunacek, die im April 2002 mit ParlamentarierInnen und Vertretern der OMV den Sudan bereist hatte.

"Jetzt gibt es erstmals seit ca. 20 Jahren eine realistische Chance auf eine gerechte Verteilung der Ressourcen im größten afrikanischen Land. Gerade jetzt sind westliche Erdölunternehmen - wie die OMV -mit ihren Standards aufgefordert zur friedlichen Entwicklung des Landes beizutragen", ergänzt Lunacek. Lunacek betont, dass durch den Verbleib der OMV gewährleistet sei, dass nicht nur malaysische, chinesische und andere nicht-westliche Unternehmen, denen die Einhaltung von Menschenrechten sowie ökologische Kriterien kein Anliegen seien, im Sudan verbleiben.

"Der Dialog mit der ‚Sudan Plattform Austria’ wird jedenfalls weitergeführt", so Lunacek, die abschließend auf einen Ausbau der Zusammenarbeit zwischen der OMV, NGOs und dem Parlament hofft.

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