"Konsument"-Test: Notebooks

Softwareausstattung äußerst unterschiedlich. Durchschnittspreis seit Vorjahr kaum gefallen.

Wien (OTS) - Zwischen 1600 und 2400 Euro kosten die Notebooks, die "Konsument" für die April-Ausgabe auf Ausstattung, Computerleistung, Bildqualität, Handhabung, Vielseitigkeit, Verarbeitung und Akkubetrieb prüfte. Keiner der 17 Testkandidaten erreichte dabei einen Spitzenplatz. 15 schneiden "gut", zwei "durchschnittlich" ab. Im Vergleich zum "Konsument"-Notebooks-Test aus dem Vorjahr ist jedoch die Qualität gestiegen: Die Leistungsfähigkeit der Prozessoren hat sich um Wesentliches erhöht.(Taktrate mehr als verdoppelt). Nur unwesentlich gefallen ist der Preis: Durchschnittlich 1.850 Euro blättert man für die aktuellen Geräte auf den Ladentisch. Da Notebooks schwierig und vor allem teuer nachzurüsten sind, empfiehlt "Konsument" gleich beim Kauf auf entsprechend gute Ausstattung zu achten.

Konfrontiert man Notebooks mit vergleichbaren Desktop-PCs können sie bei typischen Office-Anwendungen - wie Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Fotobearbeitung für Amateure - durchaus mithalten. Hier punkten die "Konsument"-Testgeräte mehrheitlich mit "sehr gut". Anders sieht es für Freunde der Audio- und DVD-Wiedergabe sowie Computerspiele aus: Hier zeigen einige Notebooks Schwächen. Dafür treten diesmal im Vergleich zum Vorjahr alle Geräte im Test mit einem Combo-Laufwerk auf, welches das Abspielen von DVDs und CDs sowie das Brennen eigener CDs erlaubt. Zugelegt haben die Notebooks auch beim Umfang des Arbeitsspeichers (RAM): Fast jedes zweite Gerät verfügt über eine Grundausstattung von 512 Megabyte RAM, was angesichts immer anspruchsvollerer Anwendungen auch sinnvoll ist.

Deutlichen Verbesserungen in der Ausstattung stehen auch gewisse Einschränkungen gegenüber, etwa bei "herkömmlichen" Schnittstellen und beim zunehmenden Fehlen eines Diskettenlaufwerks. Hier rät "Konsument": Wer bereits Peripheriegeräte besitzt, die er mit dem neuen Notebook weiter verwenden möchte, sollte sich vor dem Kauf nach der Kompatibilität erkundigen. Und da ausnahmslos alle Windows-Notebooks mittlerweile mit "XP" als Betriebssystem angeboten werden, stellt sich auch die Frage, ob vorhandene Hard- und Sofware auch in Zukunft damit funktionieren. Denn die vom Hersteller/Händler mitgegebene Softwareausstattung der Notebooks ist äußerst unterschiedlich. Wer zusätzliche Programme benötigt, muss mit einer Verteuerung von mehreren hundert Euro rechnen.

Nachdem vergleichbare Desktop-PCs etwa die Hälfte kosten, drängt sich die Frage auf, wie oft das Notebook für den mobilen Einsatz wirklich gebraucht wird. Denn die Argumente für einen Desktop-PC sind eine Überlegung wert: Halber Preis, besser nachrüstbar, reparaturfreundlicher. Und wenn es um den Platz geht - mit etwas Phantasie plus Flachbildschirm lässt sich auch ein Standgerät verstecken. Weiterer Vorteil: Betriebszeit und vorschnelles Aus des meist teuren Akkus sind kein Thema mehr.

Details zu den Testergebnissen sind in der April-Ausgabe des Verbrauchermagazins "Konsument" nachzulesen.

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