Grüne Kritik an Strahlentherapieversorgung in Wien und NÖ

Wien (OTS) - Die strahlentherapeutische Versorgungslage im SMZ-Ost vor allem durch das niederösterreichische Einzugsgebiet und das nach Meinung der Grünen bestehende politische Desinteresse in Wien und Niederösterreich an einer Verbesserung der Situation waren Anlass eines Pressetermines der Grünen aus Wien und NÖ am Donnerstag vor dem Wiener Donauspital. Die Wiener Gesundheitssprecherin der Grünen Dr. Sigrid Pilz fordert die Anschaffung eines zweiten Linearbeschleunigers für das SMZ-Ost durch die Stadt Wien unter finanzieller Beteiligung des Bundeslandes Niederösterreich. Das Gerät sei im österreichischen Krankenanstaltenplan für das Donauspital vorgesehen, zwei Geräte seien internationaler Standard, aber eine Anschaffung scheitere bis jetzt an einer finanziellen Einigung zwischen Wien und Niederösterreich. Die drei Bundesländer der Ostregion (einschließlich des Burgenlandes) sollten gemeinsam die Strahlentherapie für die Ostregion planen, finanzieren und sicherstellen, fordert Pilz.

Das einzige Therapiegerät im SMZ-Ost sei alt und überlastet, Ausfälle seien nicht zu verhindern, kritisieren die Grünen. Das schwarze Niederösterreich denke nicht daran, ein zweites Gerät mitzufinanzieren, das rote Wien drohe neuerdings die Wiener Patienten bevorzugt zu behandeln, erläuterte Pilz und sprach von einem unhaltbaren Zustand. Niederösterreich sei der "Gewinner" der derzeitigen Situation, denn gegenwärtig zahle Wien und in Zukunft zahle der Patient die Rechnung für diese Missstände, argumentierte die Grüne Wiener Gesundheitssprecherin.

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