Telekom Austria Bilanz 2002: Erstes positives Nettoergebnis seit Beginn der Restrukturierung - TEIL 3

Nettoverschuldung Wien (OTS) - Gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres gelang der Telekom Austria Gruppe, inklusive 100 % mobilkom austria, eine leichte Reduktion der konsolidierten Nettoverschuldung um 77,9 Mio. EUR auf 3.204,2 Mio. EUR zum 31. Dezember 2002. Zu dieser positiven Entwicklung kam es trotz der vom Unternehmen eingegangenen kurzfristigen Verbindlichkeiten zur Finanzierung des 25-prozentigen Anteils an mobilkom austria in Höhe von 693,1 Mio. EUR. Bei Nichtberücksichtigung dieser Verbindlichkeiten wäre die Nettoverschuldung auf 2.511,1 Mio. EUR zurückgegangen. Das Verhältnis Nettoverschuldung zu Eigenkapital (Net Gearing) fiel von 131,3 % zum Jahresende 2001 auf 127,7 % per Ende 2002. Die Entwicklung der Nettoverschuldung inkludiert die Effekte aus der Veräußerung von Forderungen an eine Zweckgesellschaft (Qualifying Special Purpose Entity, QSPE), die in keiner Beziehung zu Telekom Austria steht. Diese Veräußerung fand in monatlich wiederkehrenden Transaktionen statt. Die Bareinnahmen von der QSPE betrugen im Jahr 2002 für Telekom Austria und für mobilkom austria in Summe 268,4 Mio. EUR.

Die Nettoverschuldung umfasst langfristige Verschuldung, Finanzierungsleasing und kurzfristige Verschuldung abzüglich des kurzfristigen Teils der Leasingverbindlichkeiten reduziert um liquide Mittel, kurzfristige Beteilungen sowie Finanzinstrumente, die in den sonstigen Vermögensgegenständen in der Höhe von 38,7 Mio. EUR inkludiert sind. Die Nettoverschuldung wird ohne Cross-Border-Lease-Verbindlichkeiten gezeigt, da diese durch sonstiges Vermögen im selben Betrag gedeckt sind.

MitarbeiterInnen

(Ende der Periode) (Durchschnitt der Periode) 31/12/02 31/12/01 Veränd. 2002 2001 Veränd. in % in % Festnetz* 10.213 11.903 -1.690 10.973 13.088 -2.115 Mobilkommuni-
kation 3.592 3.438 154 3.530 3.251 279 Datenkommuni-
kation 779 877 -98 841 908 -67 Internet 367 368 -1 370 302 68 Telekom Austria
Gruppe 14.951 16.586 -1.635 15.714 17.549 -1.835

* inklusive freigestellter Mitarbeiter 262 332 -70 592 565 27

Im Jahr 2000 wurde im Hinblick auf den Börsengang ein umfassendes Personalrestrukturierungsprogramm für den Festnetzbereich beschlossen. Ziel war die Reduktion der Anzahl der MitarbeiterInnen um ein Drittel innerhalb von fünf Jahren.

Nach einer Reduktion von 1.788 Stellen in den Geschäftssegmenten Festnetz, Datenkommunikation und Internet betrug die Zahl der Wireline-MitarbeiterInnen zum 31. Dezember 2002 11.359. Somit konnte das Ziel im Berichtsjahr bereits zu mehr als 80 % erreicht werden. Die Erhöhung der Anzahl der MitarbeiterInnen in der Mobilkommunikation um 154 Stellen auf 3.592 ist vor allem auf das Wachstum in Kroatien und in Slowenien zurückzuführen. In der gesamten Gruppe fiel der Personalstand zum 31. Dezember 2002 um 9,9 % auf 14.951 Stellen.

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2003

Aufgrund der per 1. Jänner 2003 durchgeführten Zusammenführung der Geschäftsbereiche Festnetz, Datenkommunikation und Internet in das Segment Wireline wird beginnend mit dem Jahr 2003 die Berichterstattung der Telekom Austria Gruppe nach den Segmenten Wireline und Wireless (Mobilkommunikation) erfolgen. Ebenso wird ab 2003 das EBITDA und EBIT inklusive der Aufwendungen für freigestellte MitarbeiterInnen und der Verluste aus dem Abgang langlebiger Wirtschaftsgüter berichtet.

Im Wireline-Segment wird nach den Rückgängen der vergangenen Jahre im Jahr 2003 aufgrund intensivierter Marketingmaßnahmen sowohl für Privat- als auch für Geschäftskunden und fortgesetztem rigiden Kostenmanagement eine Stabilisierung der Umsatz- und Ertragsentwicklung erwartet.

Im österreichischen Mobilkommunikationsmarkt ist aufgrund des Markteintritts von zusätzlichen Mitbewerbern von einer Intensivierung des Wettbewerbs auszugehen. Bereits im abgelaufenen Jahr wurde mit intensiven Marketingbemühungen Vorarbeit im Hinblick auf diese Entwicklung geleistet. Gleichzeitig wird aufgrund niedrigerer Tarife mit rückläufigen Roaming-Erlösen gerechnet. Obwohl im Wireless-Segment höhere Umsätze und Erträge erwartet werden, werden die Wachstumsraten nicht mehr an jene vergangener Jahre anschließen können.

Vor dem Hintergrund des gegenwärtigen wirtschaftlichen Umfelds zielt der Vorstand der Telekom Austria für 2003 auf einen leichten Anstieg der zusammengefassten Umsatzerlöse und des zusammengefassten EBITDA ab. Die Vollkonsolidierung der Ergebnisse aus der Mobilkommunikation sollte zum erwarteten Anstieg des Nettoüberschusses beitragen. Dies sollte die Wiederaufnahme von Dividendenzahlungen im Jahr 2004 für das Jahr 2003 ermöglichen. Im Fokus bleiben weiterhin die Maximierung des Cash Flows und die Reduktion der Schulden.

Detaillierte Informationen über das Ergebnis nach Geschäftssegmenten finden Sie im Finanzbericht für das Geschäftsjahr 2002 auf der Telekom Austria Website unter:
http://www.telekom.at/zwischenberichte

(Schluss)

Disclaimer: This news release contains forward-looking statements that involve risks and uncertainties. These forward-looking statements are usually accompanied by words such as "believe," "intend," "anticipate," "plan," "expect" and similar expressions. Actual results may differ materially from those anticipated in these forward-looking statements as a result of a number of factors. Forward-looking statements involve inherent risks and uncertainties. A number of important factors could cause actual results or outcomes to differ materially from those expressed in any forward-looking statement. These factors include, but are not limited to, the following:

  • the level of demand for telecommunications services or equipment, particularly with regard to access lines, traffic, bandwidth and new products;
  • competitive forces in liberalized markets, including pricing pressures, technological developments, alternative routing developments and new access technologies, and our ability to retain market share in the face of competition from existing and new market entrants;
  • the effects of our tariff reduction or other marketing initiatives;
  • the regulatory developments and changes, including the levels of tariffs, the terms of interconnection, unbundling of access lines and international settlement arrangements;
  • our ability to achieve cost savings and realize productivity improvements;
  • the success of new business, operating and financial initiatives, many of which involve start-up costs, and new systems and applications, particularly with regard to the integration of service offerings;
  • our ability to secure the licenses we need to offer new services and the cost of these licenses and related network infrastructure build-outs;
  • the progress of our domestic and international investments, joint ventures and alliances, including the strategic partnership with Telecom Italia and its subsidiaries;
  • the impact of our new business strategies and transformation program;
  • the availability, terms and deployment of capital and the impact of regulatory and competitive developments on capital expenditures;
  • the outcome of litigation in which we are involved;
  • the level of demand in the market for our shares which can affect our business strategies;
  • changes in the law including regulatory, civil servants and social security law, including pensions and tax law; and general economic conditions, government and regulatory policies, and business conditions in the markets we serve.

Figures included in this new release are unaudited.

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