Trunk: "Nicht Genügend" für Grassers Nulldefizit-Politik

Wien (SK) Für das Marketing des "Nicht-Begriffs Nulldefizit" müsste man Finanzminister Grasser wohl ein "Sehr gut" ausstellen -für die Auswirkungen des angestrebten Nulldefizits allerdings ein "Nicht genügend". Der Bundeskanzler habe wohl Politik mit Schule verwechselt und den Finanzminister auf der Regierungsbank "sitzen gelassen". Wenn Grasser "Sparmeister in der Not" spiele, dann spiele er "falsch", so Trunk. ****

Den Ländern und Kommunen sei im Jahr 2001 das Sparen gelungen, nicht aber dem Bund, kritisierte Trunk. Wien sei hier ein Vorreiter gewesen und habe auch für Kärnten und Niederösterreich "mitgespart", die im Jahr 2001 Spitzenreiter bei den Ausgaben gewesen seien.

Das Einzige, was die Bundesregierung zusammenhalte, sei der Ankauf der Abfangjäger, stellte Trunk fest: "Erst wenn die letzte Steuer erhöht, wenn die letzte Pension gekürzt ist, werdet ihr merken, dass man Abfangjäger nicht essen kann." (Schluss) bm

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