Kronberger: Verdacht auf unerhörten Stromskandal

Erschwindelte Profite unter Deckmantel Öko-Teuerung?

Wien, 2003-03-26 (fpd) - Der Verdacht auf illegale Preisabsprachen zwischen elf österreichischen Stromversorgern gehört laut FPÖ-EU-Abgeordnetem und Energieexperten Hans Kronberger "unverzüglich und rigoros" untersucht. ****

Alle elf Firmen haben ihren Strompreis heuer um genau 0,2028 Cent pro Kilowattstunde erhöht und machen dafür die neue gesetzliche Vorschrift zur Förderung des Ökostroms verantwortlich.

Kronberger: "Wenn die Enthüllungen stimmen, dann handelt es sich dabei um einen ungeheuren Skandal. Das hieße nämlich, daß sich die Konzerne auf Kosten der Umwelt, der Erneuerbaren Energien und der Verbraucher Profite erschwindeln."

Das Ökostromgesetz bringe den Konsumenten Mehrkosten von 7 Euro pro Haushalt und Jahr, erklärt der Abgeordnete. Das sei in Anbetracht der vermiedenen Folgekosten für Umweltverschmutzung, Klimaveränderung u.Ä. minimal. Mit der Preiserhöhung durch die Stromfirmen werde dieser Betrag jedoch verdoppelt.

"Eine Preisabsprache wäre eine schamlose Bereicherung an der Ökologisierung unseres Energiesystems", empört sich der Abgeordnete. Darüber hinaus werde auf diese Weise saubere Energie zum "Buhmann" der österreichischen Konsumenten gemacht.(Schluß)

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