GdG-Bundesfrauen wählen neue Vorsitzende

Christa Hörmann bei 15. Bundesfrauenkonferenz mit mehr als 99 Prozent bestätigt - Schwerpunkte der künftigen Arbeit: Gender Mainstreaming, Anti-Mobbing, Stopp GATS

Wien (GdG/ÖGB). Die Bundesfrauen der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten (GdG) haben eine neue Führungsspitze: Mit 99,40 Prozent der Stimmen wurde Christa Hörmann (41) zur neuen Bundesvorsitzenden gewählt. Gleichzeitig erfolgte die Berufung von Angela Lueger (37) zur neuen GdG-Frauenreferentin - einer der Höhepunkte der 15. GdG-Bundesfrauenkonferenz im Parkhotel Schönbrunn.++++

210 ordentlich Delegierte, 34 Gastdelegierte und 75 Ehrengäste nahmen an der 15. Bundesfrauenkonferenz teil. Der inhaltliche Bogen der 30 gestellten Anträge war dabei weit gespannt. Unter den wichtigsten Punkten: der Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen, eine Gehaltsanpassung für Hebammen, keine Verschlechterungen beim Frauenpensionsalter, Elternkarenz, Karenzurlaub und Kinderbetreuungsgeld.

In ihrer Antrittsrede setzte die neuen Vorsitzende drei Themenschwerpunkte für die Arbeit der kommenden Monate: Gender Mainstreaming, Maßnahmen gegen Mobbing (besser bekannt als Schikane am Arbeitsplatz) und der Verhandlungsstopp von GATS - kein Ausverkauf von öffentlichen Dienstleistungen. Hörmann: "Im Gegensatz zu einer neuen Regierung werden wir keine Einarbeitungsphase von 100 Tagen benötigen, sondern uns sofort mit ganzer Kraft ans Werk machen!"

Mit Dank für die geleistete Arbeit und viel Beifall verabschiedet wurden bei der Konferenz die bisherige geschäftsführende Bundesfrauenvorsitzende Helga Kaindl und die Bundesfrauenreferentin Anna Schuster.

ÖGB, 26. März 2003
Nr. 198

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