FP-Madejski zu Wien-Mitte: Kreativität der Wiener Stadtregierung gefordert!

Wien, 26-03-2003 (fpd) - Mehr politische Kreativität der politisch Verantwortlichen forderte heute der Planungssprecher der Wiener Freiheitlichen, LAbg. GR Dr. Herbert Madejski im Zusammenhang mit der Causa Wien-Mitte beim gemeinderätlichen Planungsausschuss.

Die Wiener Stadtregierung habe über zehn Jahre an einer Bahnhofslösung "herumgepfuscht" und den Wienerinnen und Wienern Sand in die Augen gestreut. Sämtliche Bedenken der Bürgerinitiativen sowie der Wiener Freiheitlichen wurden abgeschmettert und auch als die UNESCO bereits offensichtliches Missfallen bezüglich der Hochhäuser anmeldete, wurde von den Stadtverantwortlichen versucht die Situation wie üblich zu kalmieren.

Bis vor kurzem habe sowohl Schicker als auch Häupl noch keinen Bedarf erkannt, die politische Karte zu spielen und die Bauträger davon zu überzeugen, die Monstertürme zu redimensionieren. Auch die ÖVP -namentlich Alfred Finz - die sich nunmehr als Anwalt der Welterbekonvention in den Vordergrund zu spielen versuche, sei daran erinnert, daß VP-Gemeinderat Görg, welcher ja ehemals für viele städtebauliche "Grauslichkeiten" in dieser Stadt als Stadtrat verantwortlich war, noch am 15.Februar 2003 für die 97 Meter hohen Türme lautstark votierte.

Madejski forderte im heutigen Planungssausschuss, daß umgehend die von Schicker bereits andiskutierte Entwicklungsgesellschaft realisiert und die betreffenden Verantwortlichen von Stadt, Bund und ÖBB an einen Strang zu ziehen hätten. In diesem Zusammenhang stellte Madejski fest, daß es von Seiten der ÖBB selbstverständlich ein gewisses Entgegenkommen erwartet werde, da es nicht sein kann, daß die Kosten für die Bahnhofsmieten in exorbitante Höhen getrieben werden und somit eine wirtschaftliche Nutzung für Investoren wiederum nur dadurch erreicht werden könne, wenn die Höhenentwicklung in unerwünschtem Ausmaß vorangetrieben werde.

Um eine Bebauung des Bahnhofgeländes nicht nur attraktiv und innovativ sondern auch noch weltkulturerbeverträglich zu gestalten, forderte Madejski heute eine europaweite Ausschreibung sowie einen Architektenwettbewerb mit den bekannten Bedingungen. Der Wiener Stadtregierung und im speziellen Planungsstadtrat DI Rudolph Schicker empfahl Madejski dringend in Zukunft freiheitliche Anliegen ernster zu nehmen, da gerade dieses Beispiel erneut gezeigt hätte, daß man sich das jahrelange "hin und her" und die peinliche Diskussion im In-und Ausland erspart hätte. (Schluß) jen

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