APA-DeFacto erweitert Datenbankangebot um ORF-Informationssendungen

Wien (OTS) - Die ORF-Sendungen des Aktuellen Dienstes sind nun in der Datenbank der APA-DeFacto Datenbank & Contentmanagement GmbH, einer Tochterfirma der APA - Austria Presse Agentur, als Volltext-Transkripte verfügbar. Damit wird die DeFacto-Datenbank zum integriertesten Medienarchiv im deutschsprachigen Raum. Die APA bietet somit erstmals ein komplettes, digitales Angebot für die "Next Generation" im Informationsmanagement.

Informationsmanagement bedeutet, Kommunikation zu steuern und zu kontrollieren. Das "Kommunikations-Controlling" ist durch die Aufnahme der Informationssendungen des ORF in die APA-DeFacto Datenbank umfassend wie noch nie zuvor möglich: Neben den Inhalten der österreichischen sowie relevanten deutschsprachigen und internationalen Printmedien sind nun auch Fernseh- und Hörfunkbeiträge verfügbar. "Damit können wir unseren Kunden eine optimale Abdeckung des Medienechos in Wort, Bild und Ton bieten", so die APA-DeFacto Geschäftsführer Waltraud Wiedermann und Peter Kropsch. Mit dem ORF besteht für die Verwertung der Beiträge ein Poolvertrag, der den Kunden umfassende Rechtssicherheit bei der Verwendung von Dokumenten z.B. im Intranet gewährt.

Im Laufe eines Tages werden an die 200 ORF-Beiträge - von den ZiB-Beiträgen über Diskussionssendungen bis zu Journalen im Hörfunk -in die Datenbank eingespeist. Bereits ca. drei Stunden nach Ausstrahlung sind die ORF-Sendungen in Form von Abstracts und Volltext-Transkripten in der DeFacto-Datenbank verfügbar und über die Online-Plattform der APA, den AOM (APA-Online Manager), oder die DeFacto-Suchmaschine im Internet (www.defacto.at) abrufbar.

Eine zusätzliche Qualität hat die Beobachtung der ORF-Sendungen in den DeFacto-Online-Pressespiegeln, wo sie auch als Video oder als Audio-File abrufbar sind.

Karl Pachner / ORF: sinnvolle Partnerschaft

Diese Partnerschaft von APA und ORF ist nicht nur für den Kunden und die APA von Vorteil, sondern auch für den ORF selbst: Auf der einen Seite erleichtert es die tägliche Arbeit der ORF-Journalistinnen und Journalisten, da die Datenbank nun erstmals auch Transkriptionen ausgestrahlter Sendungsbeiträge enthält. "Über dergleichen verfügt der ORF bisher nicht, auch wenn wir sehr ausgefeilte Methoden haben, rasch auf Archivmaterial zuzugreifen. Es wird daher einfacher werden, eine bestimmte Stelle eines Archivbeitrags zu finden, die für einen neuen Bericht benötigt wird", erklärt Karl Pachner, Leiter der Abteilung Business Development im ORF. Auf der anderen Seite sieht Pachner auch einen direkten ökonomischen Nutzen für den ORF. "Ich gehe davon aus, dass die künftige Datenbanknutzung dem ORF Nebenerlöse bringen wird und die Position der APA, an der wir ja maßgeblich beteiligt sind, insgesamt gestärkt wird."

ORF-Daten im DeFacto-Online-Pressespiegel

Die neue ORF-Datenbank wird neben der Abrufbarkeit über den DeFacto-Host vor allem auch dem DeFacto-Online-Pressespiegel (PSP) weitere Impulse geben. Der DeFacto-Online-PSP ist bei über 60 Organisationen und Unternehmen zur internen Informationsversorgung im Einsatz. Der DeFacto-Online-PSP ist mittlerweile das Leitprodukt der APA-DeFacto: Aus Agenturdiensten, Zeitungen und Zeitschriften, dem Internet und nun auch dem ORF wählt APA-DeFacto nach von Kunden vordefinierten Themen relevante Meldungen aus, die den Usern bereits ab 8 Uhr in ihrem Intranet zur Verfügung stehen. Die Erstellung von Faksimiles der Printdokumente sind eine weitere Neuerung: Neben der Form des Fließtext-Dokuments gibt es jetzt für alle jene, die den Artikel gerne im "Original" sehen wollen, Faksimiles der ganzen Seite, auf der der Artikel erschienen ist - und zwar bei allen Tageszeitungen, die früh morgens in Wien erhältlich sind.

Über APA-DeFacto

Die APA-DeFacto GmbH, eine 100 Prozent Tochter der APA - Austria Presse Agentur, ist der größte Medien- und Fachdatenbank-Anbieter Österreichs mit derzeit über 30 Millionen Dokumenten in rund 200 Datenbanken. Unternehmensgegenstand ist das Sammeln, Verarbeiten, Indexieren, Selektieren, Verteilen und Vermarkten von professionellen Informationen für definierte Zielgruppen. Darüber hinaus ist APA-DeFacto spezialisiert auf die Entwicklung von Informations- und Wissensmanagement-Systemen sowie die Bereitstellung der notwendigen Infrastruktur, insbesondere für Datenbanken und Content-Verteilung.

Das Unternehmen, das 2002 aus der APA ausgegliedert und als GmbH gegründet wurde, erwirtschaftete im ersten Jahr seines Bestehens einen Umsatz von 5 Mio. Euro. Die wichtigsten Produkte sind der DeFacto Datenbanken-Host, der Online-Pressespiegel sowie Dienstleistungen für Informations- und Wissensmanagement. Geschäftsführung: Waltraud Wiedermann und Peter Kropsch.

APA-DeFacto im Web:
Unternehmenswebsite: http://www.apa-defacto.at
Demo für den DeFacto-Online-PSP:
http://www.gutenmorgen.apa.at/act/psp/welcome.htm

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