RIDI STEIBL: KEINE VOREILIGEN, UNÜBERLEGTEN SCHNELLSCHÜSSE IN FAMILIENFRAGEN!

Sozialministerium lässt Kinderbetreuungsgeld evaluieren - Bericht wird im Juni vorliegen

Wien, 26. März 2003 (ÖVP-PK) Keinerlei aktuellen Nachbesserungsbedarf und schon gar keinen Anlass für eine sofortige Einberufung des parlamentarischen Familienausschusses sieht Ausschussvorsitzende und ÖVP-Familiensprecherin Abg. Ridi Steibl. "Das Kinderbetreuungsgeld ist ja erst seit 1.1.2002 - also erst seit etwas mehr als einem Jahr - gültig. Derzeit wird es im Auftrag des Sozialministeriums evaluiert, der entsprechende Bericht wird im Juni vorliegen. Erst dann ist es sinnvoll, Konsequenzen zu diskutieren", stellte Steibl heute, Mittwoch, klar. ****

"Das Kinderbetreuungsgeld ist eine Familienleistung der Spitzenklasse. Die SPÖ soll das endlich neidlos zur Kenntnis nehmen und nicht immer versuchen, Mütter und Väter zu bevormunden", kritisierte Steibl. "Im Arbeitsübereinkommen der Koalitionsregierung sind außerdem weitere Verbesserungen für Mütter und Väter vorgesehen, so etwa die Anhebung der pensionsbegründenden Kindererziehungszeiten von derzeit 18 auf 24 Monate, die Förderung des ‚Unternehmens Haushalt‘, die Aktivierung der Rolle der Väter und die Förderung der Väterkarenz", kündigte die ÖVP-Familiensprecherin an.

"Wir brauchen keinen Zuruf von Oppositions-Seite, um zu wissen, was zu tun ist. Der Weg, den wir in dieser Frage zu gehen haben, ist klar: keine voreiligen, unüberlegten Schnellschüsse, sondern Abwarten des Berichtes, auf dessen Grundlage wir auch im Familienausschuss diskutieren und allenfalls auch entscheiden können", betonte Steibl. "Die Opposition will wieder einmal ein Thema nutzen, um politisches Kleingeld zu schlagen. Doch dafür stehen wir nicht zur Verfügung. Die Familien sind bei uns in guten und verlässlichen Händen - wir gehen mit diesem Thema sorgfältig und verantwortungsvoll um und lassen die Tagespolitik aus dem Spiel. Und das wird so bleiben."
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