Swoboda zu EU-Transit: Gorbach soll Silvesterkompromiss akzeptieren

Verkehrsminister muss sich auf realistische Ziele konzentrieren

Wien (SK) Eine "vernünftige Politik ohne Illusionen" fordert Hannes Swoboda, Mitglied des Verkehrsausschusses im Europäischen Parlament, von Verkehrsminister Gorbach. Es sei wichtig, dass sich Österreich in der Transitfrage gesprächsbereit verhalte und nicht auf unrealistischen Standpunkten beharre, die nicht durchsetzbar sind und auf lange Sicht die heimische Verhandlungsposition schwächen. Deshalb fordert Swoboda, dass Gorbach beim Verkehrsminister-Rat den sogenannten Silvester-Kompromiss akzeptiert. ****

"Dieser Vorschlag der dänischen Präsidentschaft ist angesichts der bestehenden Kräfteverhältnisse und europäischen Interessenslagen ein vernünftiger Weg. Jetzt stur zu sein würde bedeuten, dass Gorbach das Risiko eingeht, dass es am Ende gar keine Transitregelung gibt. Und das wäre das Schlimmste, was Österreich passieren kann", so Swoboda am Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. (Schluss) ml/mm

Rückfragehinweis: Roland Graffius, Pressesprecher der SPÖ-Delegation im Europäischen Parlament, mobil: 0032-475-606634

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0010