Salzburger Festspiele: Vilár kommt nicht

Wien (OTS) - Alberto Vilár, von der Wirtschaftskrise gerammter amerikanischer Kunst-Mäzen, kommt heuer erstmals seit vielen Jahren nicht zu den Salzburger Festspielen. Das berichtet NEWS unter Berufung auf Festspielkreise. Damit sinken die Hoffnungen auf Vilárs ausständige Zahlungen weiter. Im konkreten geht es um bald 2,5 Millionen Euro Sponsorgeld und mehr als vier Millionen Euro für den Umbau des Kleinen Festspielhauses.

In dieser Causa lässt Landeshauptmann Schausberger via NEWS wissen, die Festspiele müssten die Summe gegebenenfalls selbst aufbringen. "Das Direktorium hat sich dazu verpflichtet, da gibt es kein Scheitern. Von uns gibt es definitiv nicht mehr als zugesagt."

Schausberger gibt in NEWS außerdem die Zündung eines "Kulturturbos" bekannt: 2,8 Milliarden Schilling werden innerhalb der nächsten Jahre vom Land in Kultur investiert. U. a. wird der Platz vor dem Festspielhaus bis zum Mozart-Jahr 2006 umgebaut, so dass freie Sicht auf die Universitätskirche besteht. Die Universitätsaula wird zur Bühne für Jugendopern Mozarts umgebaut, und das Museum der Moderne auf dem Mönchsberg geht schon zu Silvester 2003/04 in Probebetrieb.

Schausberger zum Museum im Berg, das kürzlich wegen der Olympia-Bewerbung vom Salzburger Bürgermeister für tot erklärt wurde:
"Von uns aus stehen 250 Millionen Schilling bereit, es gibt ein Finanzierungskonzept der Salzburger Banken. Ich vertraue darauf, dass auch der Bürgermeister das Konto wieder auffüllt, wenn es ernst wird."

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