VSStÖ: Fuhrmann soll ÖVP bei der Nase nehmen

Gehrer verantwortlich machen, nicht die Unis!

Wien (SK) "Zuerst zieht die schwarzblaue Regierung den Unis das Geld aus der Tasche, dann sollen sie selbst schauen, wie sie mit der Budgetnot zurande kommen", kritisierte VSStÖ-Spitzenkandidatin Patrice Fuchs am Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ die Äußerungen von JVP-Chefin Silvia Fuhrmann. ****

Fuhrmanns Argumentation wandelt auf den Spuren von Gehrer und Brinek, die es sich zur Gewohnheit gemacht haben, so zu tun, als gäbe es keine politische Verantwortung für die Universitäten. Fuchs: "Schuld an der schlechten Ausstattung, dem Mangel an Lehrveranstaltungs-Plätzen und dem unzureichenden Betreuungsverhältnis sind nicht die Unis, sondern zuallererst die Regierung, die das Hochschulbudget einfriert". So bewege sich das Budget für 2002, 2,398 Mrd. €, noch immer unter dem Niveau von 1999. "Gemessen am BIP sinkt das Hochschulbudget seit 1999 jedes Jahr", erläuterte Fuchs.

"Bildungsministerin Gehrer hat gezeigt, dass ihren Sonntagsreden und vollmundigen Ankündigungen nicht zu trauen ist: So warten die Universitäten immer noch auf die 500 versprochenen Professuren - real hat der Stand der Professuren seit 1999 sogar abgenommen. Die Nationalratsabgeordnete Fuhrmann soll sich und ihre eigene Partei an der Nase nehmen und sich dafür einsetzen, dass den Unis die nötigen Ressourcen zur Verfügung stehen", meinte Fuchs abschließend. (Schluss) up/mm

Rückfragen: Dominik Gries, VSStÖ Pressesprecher, 0699/10142021

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0003