Schulsozialprojekt Krems eröffnet

Prokop: Mit den Schülern Problemlösungen suchen

St.Pölten (NLK) - Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop eröffnete heute das Projekt "Schulsozialarbeit Krems". Es gelte, die Schülerinnen und Schüler mit den natürlichen Partnern, also mit den Lehrerinnen und Lehrern, mit den Eltern und Erziehungsberechtigten zusammen zu bringen, um die Probleme zu besprechen und dann auch zu lösen. Dabei sei es notwendig, Kompetenzpartner einzusetzen, wie das hier in Krems der Fall sei.

Das Konzept für das Projekt "Schulsozialarbeit Krems", das im September 2002 gestartet wurde und das das Land Niederösterreich ab Herbst 2003 unterstützen wird, ist für die drei Hauptschulen Hafnerplatz, Mitterweg und Stein mit rund 450 Schülern gedacht. Die Stärken dieses Projekts liegen in der einfachen Erreichbarkeit durch mögliche Helfer, in der Präventation von Gewalt, in der Vorbeugung von Sucht und Abhängigkeit, in einem sofortigen Auffangen von traumatischen Krisen und in einer wirksamen Beratung in sozialen Schwierigkeiten. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche im Prozess des Erwachsenwerdens zu begleiten, sie bei der Lebensbewältigung zu unterstützen und ihre Kompetenzen zur Lösung von persönlichen und sozialen Problemen zu stärken. Die Sozialarbeit soll das Recht junger Menschen auf Förderung ihrer Entwicklung verwirklichen helfen. Auch soll die Schulsozialarbeit zur frühen Erkennung und Behandlung von Auffälligkeiten bei der Entwicklung und im Verhalten beitragen. Träger ist der Verein "Young" in St. Pölten, das Projekt betreuen Elisabeth Blauensteiner (organisatorisch) und DSA Markus Weißensteiner (fachlich). Das Angebot richtet sich an Schüler, Eltern und Erziehungsberechtigte sowie an alle Menschen, die direkt oder indirekt in die Schule eingebunden sind.

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