BezirksschülerInnenparlament: Ottakringer Schüler lernen Demokratie

Anträge für bessere Gestaltung von Parks und Integrationsfeste

Wien (SPW-K) - "Lebendig und spannend" - positives Echo gab es
auch heuer auf das SchülerInnenparlament in Ottakring, das Anfang dieser Woche VolksschülerInnen der 3. und 4. Klassen Gelegenheit bot, "Bezirkspolitik live" zu erleben. Bezirksvorsteherin Erni Graßberger zeigte sich dabei vor allem von Professionalität der jungen "BezirkspolitikerInnen" bei der Präsentation ihrer Anträge beeindruckt: "Da können sich auch die "großen" PolitikerInnen noch etwas abschauen!" ****

Vorbereitet wurden die Kinder durch spezielle Workshops und die "hervorragende Arbeit der LehrerInnen", weiß Roland König, der Vorsitzende des Jungendausschusses im Bezirk und Koordinator des Projekts. "Dadurch waren die Kinder mit großem Selbstvertrauen im Umgang mit der Bezirkspolitik ausgestattet. Im SchülerInnenparlament haben sie mit großem Engagement ihre Anliegen dargestellt und sich auch nicht gescheut, zahlreiche Forderungen an die Politik zu stellen."

Besonderer Schwerpunkt der Kinder ist, neben der Renovierung und Instandsetzung der Schulen, die Gestaltung der Parks und der darin angebotenen Freizeitmöglichkeiten im Bezirk. "Die 3B der VS Grubergasse regte beispielsweise in ihrem Antrag eine Ausweitung der Betreuung für Kinder in den Parks an", so Roland König. "Ähnlich auch die 3B der VS Brüßlgasse, die ihre Freiräume und Spielflächen in den Parks vor Verunreinigung durch sorglos weggeworfenen Müll schützen will."

Weitere Anträge betrafen auch heuer das Zusammenleben der Menschen in Wien: "Das ist ein positives Zeichen für die in den Ottakringer Schulen vermittelte soziale Kompetenz", freut sich Bezirksvorsteherin Erni Graßberger. Bemerkenswert dabei sei der Antrag der 3B Grubergasse, die durch "Integrationsfeste und öffentliche Gemeinschaftsprojekte" zur besseren Verständigung der
Kulturen beitragen will.

"Jetzt sind die Bezirkspolitiker gefordert", betont Erni Graßberger. Die Ottakringer Bezirksvertretung hat sich verpflichtet alle Anträge der Kinder genau wie echte Anträge in den einzelnen Ausschüssen und Kommissionen zu behandeln und den Kindern anschließend darüber zu berichten. "So wird ihnen Politik mit ihren Abläufen und auch das Verständnis für unsere Demokratie näher gebracht!" so Bezirksvorsteherin Erni Graßberger abschließend." (Schluss)

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