Petrovic: Kinderbetreuungsgeld wahrlich kein Hit für Frauen

Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen kaum möglich

OTS (Wien) - "Das Kinderbetreungsgeld als ‚Hit in jeder Hinsicht’ zu bezeichnen, ist mehr als zynisch. Erwiesenermaßen bringt es mittel-und langfristig gravierende Nachteile für Frauen", reagiert die Frauensprecherin der Grünen, Madeleine Petrovic, auf die Aussagen von Staatssekretärin Haubner in Reaktion auf die Ergebnisse der WIFO-Studie.

"Die WIFO-Studie belegt glasklar: Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist für Frauen nicht einfacher geworden, im Gegenteil. Die Hauptwirkung des Kinderbetreuungsgeldes bisher ist ein verlängerter Ausstieg aus dem Beruf. Der Anteil der Frauen, die mit einem Kleinkind einer Berufstätigkeit nachgehen, ist dramatisch gesunken. Ob der Wiedereinstieg, auch wenn er von vielen Frauen für die Zukunft geplant ist, gelingt, ist offen. Ein verlängerter Berufsausstieg erschwert jedenfalls mit Sicherheit die Möglichkeiten des Wiedereinstieges", ergänzt Petrovic.

Daher unterstreicht Petrovic die Forderung nach Nachbesserungen im Gesetz und drängt auf Einberufung des parlamentarischen Familienausschusses.

Rückfragen & Kontakt:

Andrea Danmayr, Pressesprecherin der Grünen
Tel.: (++43) 01-40110-6697
http://www.gruene.at
presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0001