ORF präsentierte zweite Staffel der "Art-Clips: Kunst gegen Gewalt" von DoRo

Nina Proll: "Gewalt führt immer zu Gewalt."

Wien (OTS) - Bono Vox von U2, Kris Kristofferson, Paulus Manker, Nina Proll, Martin Sheen, Ostbahn-Kurti, Wolfgang Bauer und Roland Neuwirth: Das sind die Künstler, die Rudi Dolezal und Hannes Rossacher für die zweite Staffel ihrer "Art-Clips" zum Thema "Kunst gegen Gewalt" zu den Themen Gewalt, Toleranz und Freiheit befragt haben. Entstanden sind Statements, die durch leise Reflexion ebenso wie durch lautstarkes Engagement berühren. Die 25 "Art-Clips" sind seit Dienstag, dem 25. März 2003, bis voraussichtlich Ende April in den unterschiedlichsten Zeitzonen in beiden ORF-TV-Kanälen zu sehen und wurden gestern, am Dienstag, dem 25. März, im RadioCafe des ORF-RadioKulturhauses präsentiert. Neben den mitwirkenden Künstlern Nina Proll und Roland Neuwirth standen Franz Morak, Staatssekretär für Kunst und Medien, Rudi Dolezal, DoRo, Christiane Goller-Fischer für den Verein "Kunst gegen Gewalt" und Christoph Brewka für die Deutsche Bank als Gesprächspartner zur Verfügung. Partner von "Kunst gegen Gewalt" im Sinne einer Private Public Partnership sind der ORF, die Telekom Austria, das Staatsekretariat für Kunst und Medien, die Österreichische Bundestheater Holding und die Deutsche Bank.

Rudi Dolezal und Hannes Rossacher zur zweiten Staffel der "Art-Clips"

"Die Arbeitsergebnisse der ersten Staffel mit Laurie Anderson, Hermann Nitsch, Marianne Mendt, Neil Shicoff, Patti Smith und Timna Brauer waren sehr ermutigend, und so wurden die 'Art-Clips' der nun vorliegenden zweiten Staffel noch differenzierter - die daran teilnehmenden Künstler Bono Vox von U2, Kris Kristofferson, Paulus Manker, Nina Proll, Martin Sheen, Willi Resetarits, Wolfgang Bauer und Roland Neuwirth waren allesamt auf ihre Art bemüht, konkret ihre Haltung auseinander zu setzen. Dabei spielte natürlich ihre konkrete Angst vor einem Krieg und die Betroffenheit darüber eine besondere Rolle. Getragen vom Engagement der Künstler, wurden ihre Beiträge wie Teile eines Mosaiks zu einem größeren Ganzen."

Nina Proll: "Gewalt führt immer zu Gewalt"

"Ich will daran glauben, dass man mit Gewalt weniger erreicht als mit Kommunikation und Verhandlungen", sagte Nina Proll auch angesichts des Irak-Krieges. "Gewalt führt immer zu Gewalt."
Franz Morak seien nicht nur die Statements wichtig, sondern "wichtig ist auch, wie sich die Wahrnehmung von Kunst verändert. Das ist ein spannender Prozess, der geführt werden muss - und auch geführt wird dank der Sponsoren und dem ORF."

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