LH Sausgruber: Impuls für den Bildungsstandort Bodensee

Landesbeitrag für IBH-Hochschulzusammenarbeit

Bregenz (VLK) – Das Projekt "Internationale
Bodenseehochschule" (IBH) tritt in eine neue Phase. Die IBH
– Hochschulkooperation wird in den Jahren 2003 bis 2005
mit einem Landesbeitrag von 69.000 Euro unterstützt. Das
teilt Landeshauptmann Herbert Sausgruber heute, Mittwoch
mit. "Gefördert werden grenzüberschreitende Zusammenarbeitsprojekte in den Bereichen Aus- und
Weiterbildung, Forschung & Entwicklung und
Technologietransfer", informiert Sausgruber. ****

Der Förderbeitrag Vorarlbergs entspricht dem IBK-
Schlüssel von 9,2 Prozent und wird in jährlichen Raten von
23.000 Euro zur Verfügung gestellt. Grundlage ist die im vergangenen Jahr beschlossene Leistungsvereinbarung
zwischen der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK) und
der IBH für eine verstärkte Zusammenarbeit.

IBH verstärkt wissenschaftliche Zusammenarbeit

Die Region Bodensee gehört zu den einkommensstärksten
und innovativsten Wirtschaftsräumen Europas. "Zur
langfristigen Sicherung dieses hohen Lebensstandards ist es
für Unternehmen wichtig, international geschultes und
erfahrenes Führungspersonal zur Verfügung zu haben", betont Landeshauptmann Sausgruber, "und dabei spielt die IBH eine
wichtige Rolle". Die IBH darf man sich nicht als eine
eigene Hochschule vorstellen. Sie ist vielmehr ein
Bindeglied zwischen den wissenschaftlichen Einrichtungen
des Bodenseeraumes, die 1998 ins Leben gerufen wurde, mit
dem Ziel, die wissenschaftliche, überregionale
Zusammenarbeit im Bodenseeraum zu verbessern und neue Entwicklungsmöglichkeiten zu entdecken.

In der Startphase trugen Mittel der EU aus dem Interreg
II – Programm dazu bei, die Strukturen für dieses Netzwerk aufzubauen. Um diese Zusammenarbeit weiterhin erfolgreich weiterzuführen, werden auch künftig insbesondere Mittel aus
dem Interreg III a – Programm "Alpenrhein – Bodensee – Hochrhein" eingesetzt werden.

Zur IBH gehören die Universitäten Konstanz, St. Gallen
und Zürich sowie die meisten Fachhochschulen des Bodensee-
Raumes. Wie viele Studierende der gemeinsamen Studiengänge
und zahlreichen anderen Angeboten der IBH profitieren wird
derzeit in einer Studie erhoben, die im Juni vorgestellt
wird.
(ug,nvl)

Rückfragen & Kontakt:

Landespressestelle Vorarlberg
Tel.: 05574/511-20138
Hotline: 0664/625 56 68 oder 625 56 67
presse@vorarlberg.at
http://www.vorarlberg.at/presse

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVL0002