AK: Mieten steigen viel stärker als Inflation

Zusätzlich werden Miet-Richtwerte am 1. April angehoben - AK fordert Reform des Mietrechts

Wien (AK) - Wohnen ist teurer geworden: Die Nettomieten steigen bundesweit viel stärker als die Inflationsrate. Diese Entwicklung hält seit September 2002 an, sagt AK Wohnrechtsexperte Franz Köppl. Die Wohnungsmieten sind im Februar 2003 um 6,4 Prozent teurer geworden. Die Inflationsrate lag bei 1,7 Prozent. Zusätzlich werden die Miet-Richtwerte am 1. April angehoben, was wiederum für die rund 250.000 Mietern zu Verteuerungen führt. Um diesen Mietanstieg zu dämpfen, fordert die AK eine Reform des Mietrechts.

Konkret will die AK:
+ Eine klare Mietenbegrenzung, statt des undurchschaubaren Richtwertzinssystems.
+ Das Mietrechtsgesetz soll auch für Mietwohnungen in Kleinwohnungshäusern gelten.

Die Nettomieten (ohne Hausbetriebskosten und Mehrwertsteuer) steigen viel stärker als die Inflationsrate: Bundesweit liegt der Anstieg mit rund 6,4 Prozent weit über der Inflationsrate mit 1,7 Prozent.

Monat Inflationsrate Anstieg der Netto-Wohnungsmieten um September 02 1,6 Prozent 2,4 Prozent
Oktober 02 1,7 Prozent 3,4 Prozent
November 02 1,7 Prozent 4,3 Prozent
Dezember 02 1,8 Prozent 5,1 Prozent
Jänner 03 1,7 Prozent 5,8 Prozent
Februar 03 1,7 Prozent 6,4 Prozent

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