Maier: "Stromkeiler"-Problematik muss gesetzlich geregelt werden

BEWAG-Klage zeigt Notwendigkeit eines Verbotes von Haustürgeschäften auf

Wien (SK) "Wir verstehen, dass die BEWAG klagt." Mit diesen Worten reagierte SPÖ-Konsumentenschutzsprecher Johann Maier Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst auf die heutige Ankündigung des burgenländischen Stromversorgers BEWAG, einen Mitbewerber wegen unlauteren Wettbewerbs zu verklagen. Es gebe eine Vielzahl von Beschwerden über sogenannte "Stromkeiler", die mit unlauteren Mitteln versuchen, Stromkunden in Form von Haustürgeschäften zum Anbieterwechsel zu überreden. "Die Klage der BEWAG bestätigt einmal mehr die Notwendigkeit einer gesetzlichen Regelung", unterstrich Maier. Die SPÖ habe bereits einen entsprechenden Gesetzesantrag eingebracht. Es liege nun an der Regierung, diesen im nächsten Wirtschaftsausschuss auf die Tagesordnung zu setzen, um ihn im Parlament beschließen zu können. ****

Der von Maier eingebrachte Gesetzesantrag sieht ein Verbot von Haustürgeschäften für bestimmte Sektoren wie etwa Stromlieferverträge vor. Die vom SPÖ-Abgeordneten in diesem Antrag angeführten Beispiele, wie "Stromkeiler" operieren, "decken sich zu 100 Prozent mit denen der BEWAG". Man werde sehen, "was die Regierung für die KonsumentInnen zu tun bereit ist", so Maier abschließend. (Schluss) up/mm

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