WOLFMAYR: NEUAUSSCHREIBUNG DER INTENDANZ DER DIAGONALE IST LEGITIM

Graz bleibt Filmschaffenden als Standort und Forum erhalten

Wien, 25. März 2003 (ÖVP-PK) Von einem Aushungern des österreichischen Films könne wahrlich keine Rede sein, reagiert ÖVP-Kultursprecherin Abg. Dr. Andrea Wolfmayr heute, Dienstag, auf die "unqualifizierte Kritik" der grünen Kultursprecherin Eva Glawischnig. "Darauf kann ich nur wiederholen, was ich am 10. März 2003 unter dem Titel ‚Billige Regierungskritik zu Lasten der Diagonale‘ bereits gesagt habe: ..."Es zeugt von Visionslosigkeit und hoher Unprofessionalität der Oppositionsparteien, das hervorragende Filmfestival 'Diagonale' für billige Regierungskritik zu missbrauchen. ... Davon abgesehen, dass es einer völligen Unwahrheit entspricht, dass das Budget der 'Diagonale' gekürzt wurde, ist es interessant zu sehen, wie das Agieren von Staatssekretär Franz Morak absichtlich missinterpretiert wird", zitierte Wolfmayr aus ihrer Presseaussendung vor zwei Wochen. ****

"Es ist legitim, Verträge, die ausgelaufen sind, neu auszuschreiben, wie dies beim Grazer Intendantenteam nun der Fall ist. Der Vertrag von Brigitte Dollhofer wurde in den letzten Jahren zwei Mal verlängert, Wulff ist aus persönlichen Gründen von sich aus ausgestiegen", stellte Wolfmayr klar. "Jetzt wird die Festivalleitung neu ausgeschrieben - das ist ein normaler, legitimer Vorgang und allerorten geübte Praxis." Anerkennende Worte fand Wolfmayr für das scheidende Team Dollhofer/Wulff: "Dieses Team hat über Jahre hinaus gut gearbeitet und das Programm wesentlich aufgebaut. Ihnen gebührt unser Dank und unsere Hochachtung." Einziger Kritikpunkt sei die Tatsache, dass die Bereitschaft seitens der Festivalleitung, mit dem Bund zu kooperieren, in den letzten Jahren recht mangelhaft gewesen sei. Dies sei in Hinkunft sicherlich verbesserungswürdig.

Nun sei es wichtig, die Diagonale weiter als wichtiges österreichisches Filmfestival zu gestalten. "Graz bleibt den Filmschaffenden als Standort und Forum erhalten und soll in dieser Funktion auch ausgebaut werden", versicherte Wolfmayr.

In den letzten Jahren seien die Mittel für die Filmförderung kontinuierlich angehoben worden, betonte die ÖVP-Kultursprecherin weiter. "Für alle Ressorts ist Sparen angesagt. Trotzdem wollen wir im Bereich Film langfristige Maßnahmen setzen und eine grundsätzliche Neupositionierung erreichen. Das wird nicht einfach, ist aber bei Kunst-Staatssekretär Morak in kompetenten, umsichtigen Händen", ist Wolfmayr überzeugt.
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