Selbstverwaltung als Beispiel für effizientes Management Messbarer Erfolg

Linz (OTS) - Die OÖ Gebietskrankenkasse hat in den vergangenen Jahren eine sehr positive Entwicklung genommen. Dies lässt sich anhand harter Fakten sehr gut nachvollziehen. Maßgeblich für die gute Position ist die sachpolitische Ausrichtung der Selbstverwaltung unter Obmann Helmut Oberchristl. Die OÖGKK ist ein Beispiel dafür, wie effizient die Sozialpartner im Sinne der Versicherten und Beitragszahler zusammenarbeiten können.

Der Erfolg der OÖ Gebietskrankenkasse lässt sich als Vergleich mit den übrigen Gebietskrankenkassen darstellen und in konkrete Zahlen kleiden. Eine aussagekräftige Messzahl ist das Nettobetriebsergebnis in Prozent der Beitragseinnahmen. Es bildet die Effizienz des Wirtschaftens gut ab. Einen guten Einblick in die Entwicklung der OÖ Gebietskrankenkasse gibt dieser Wert im Vergleich zur Summe aller Gebietskrankenkassen.

Im Jahr 1993 war die OÖGKK noch 2,42 Prozentpunkte unter dem Wert aller Gebietskrankenkassen gelegen, im darauf folgenden Jahr konnte die OÖGKK gleichziehen. Ab 1995 begann das von der Selbstverwaltung beschlossene Reorganisationsprogramm auch finanziell zu wirken. Die OÖGKK überholte die anderen Gebietskrankenkassen um 2,96 Prozentpunkte im Jahr 1995 und sogar um 3,01 Prozentpunkte im Jahr 1996. Den bisherigen Höhepunkt erreichte die Differenz mit 5,88 Prozentpunkten im Jahr 2002 (siehe Grafik).

Einen ähnlichen Vergleich gibt es auch beim Verwaltungsaufwand. Dabei wird die Differenz des Nettoverwaltungsaufwands in Prozent der Beiträge der OÖGKK wieder zum entsprechenden Wert aller Gebietskrankenkassen beobachtet. Die OÖGKK lag bei diesem Vergleich 1993 und 1994 jeweils um 0,88 Prozentpunkte schlechter als alle Gebietskrankenkassen zusammen. Dann verbesserte sich der Wert kontinuierlich. Im Jahr 1999 lag die OÖGKK erstmals um 0,08 Prozentpunkte unter den anderen GKKs, im Jahr darauf sogar um 0,29 Prozentpunkte (siehe Grafik).

Diese Entwicklung ist vor allem auf das Projekt "Minus 10 Prozent" zurückzuführen, mit dem die OÖ Gebietskrankenkasse ab 1994 ihre Verwaltungskosten konsequent zurückgefahren und im eigenen Bereich gespart hat.

Die positive Entwicklung der OÖGKK konnte nur in einem Klima der guten Zusammenarbeit in der Selbstverwaltung umgesetzt werden. Bei den Beschlüssen herrschte stets Übereinstimmung zwischen den Vertretern der Arbeiterkammer und jenen der Wirtschaftskammer. Obmann Helmut Oberchristl: "Der sachpolitische Kurs wird von der gesamten Selbstverwaltung der OÖGKK getragen. Gemeinsam haben wir exzellente Ergebnisse erzielt." Beide Seiten haben darauf geachtet, dass die zur Verfügung stehenden Mittel so effizient wie möglich in Form von Leistungen den Versicherten zugute kommen.

So verwundert es auch nicht, dass die OÖ Gebietskrankenkasse in den vergangenen Jahren nicht nur die besten Betriebsergebnisse aller Gebietskrankenkassen erreichen konnte, sondern für ihre Versicherten auch über das beste Leistungsrecht verfügt. Das ergab jedenfalls ein Vergleich der satzungsmäßigen Mehrleistungen, den im Vorjahr der Hauptverband vorgenommen hat.

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