Tausende Menschen im Irak flüchten vor den Bomben

Caritas: Erste Hilfe und Notunterkünfte

Wien (OTS) - Wien (OTS 25.3.2003) "Die humanitäre Situation in Basra wird mit jedem Tag dramatischer. Wasservorsorgung und Stromversorgung funktionieren nicht mehr", berichten die lokalen Mitarbeiter der Caritas Irak. "Die Bewohner benutzen das durch Abwasser verschmutze Flusswasser. Es droht die Gefahr von Krankheiten und Seuchen." Mindestens 400 Verletzte wurden von den Caritas Mitarbeitern am Wochenende versorgt, meist Frauen und Kinder.

Teile von Mosul und umliegende Dörfer stehen weiter unter Beschuss. Etwa 20 Prozent der Bevölkerung, sind derzeit auf der Flucht, viele auf dem Weg nach Karakosh. Alles was fährt werde als Fluchtmittel benutzt, berichten die Einheimischen. Die Caritas in Bagdad hat heute Medikamente und Verbandsmaterial sowie Nahrungsmittel für diese Flüchtlinge nach Karakosh geschickt. Im ganzen Irak hilft die Caritas Tausenden obdachlos gewordenen Menschen mit Matratzen, Decken, Essen und Medikamenten. In vielen Kirchen und Moscheen wurden landesweit mit Unterstützung der Caritas Notunterkünfte eingerichtet.

Die Caritas Irak leistet seit Beginn der Kämpfe Erste Hilfe für Verwundete in Bagdad, Basra und anderen Städten. Schwer Verletzte werden in die lokalen Krankenhäuser gebracht. Von den Mitarbeitern werden außerdem Erste-Hilfe-Pakete an Schulen und Familien verteilt.

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