ÖAAB-GAJDOSIK ZU PENSIONEN: DAS VERTRAUEN MUSS GEWÄHRLEISTET BLEIBEN

(Wien, 25.3.2003) Der Vizepräsident der Wiener Arbeiterkammer und Fraktionsobmann der "Fraktion ÖAAB - Christliche Gewerkschafter" Alfred GAJDOSIK forderte heute abermals eine sensible Vorgehensweise in der Frage der Pensionsreform "Ein solcher Umbau darf nicht zu einem grundsätzlichen Vertrauensverlust in das österreichische Pensionssystem führen. Alle Bemühungen müssen sich an diesem Grundsatz orientieren. Jung und Alt müssen sich auch in Zukunft auf dieses System verlassen können," stellte er fest.****

GAJDOSIK trat für die Erweiterung der Anspruchsvoraussetzung auf 40 Jahre ein. "Wer vier Jahrzehnte lang schwer gearbeitet hat, soll auch in Pension gehen können. Das ist einfach eine Frage der Fairness," so der Wiener AK-Vizepräsident.

Im Zusammenhang mit dem Bemessungszeitraum sprach sich der Fraktionsvorsitzende für eine behutsame Veränderung des Bemessungszeitraumes aus. Seiner Auffassung nach sollte bis 2008 der Zeitraum in 2-Monatsschritten ausgedehnt werden. Ab 2010 sollte die Anhebung im 1-Jahres Rhythmus vollzogen werden. "Damit erreichen wir bis 2033 auf sozial verträgliche Art und Weise das selbe Ziel," meinte GAJDOSIK dazu.

Er sprach sich auch für die Beibehaltung der Hacklerregelung in ihrer jetzigen Form aus. "Das Modell hat sich eindeutig bewährt. Dies über das Jahr 2010 hinaus aufrecht zu erhalten, macht aus Sicht der Beschäftigten wirklich Sinn," schloss GAJDOSIK.(SCHLUSS)

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