ARBÖ: Zeitumstellung bringt Autofahrer aus dem Takt

Bis "innere" Uhr wieder richtig tickt vergehen oft zwei Tage

Wien (OTS) - Ab kommenden Sonntag, 30. März 2003, gilt wieder die Sommerzeit. Die Uhren werden wieder von 2 auf 3 Uhr vorgestellt, die Nachtruhe um eine Stunde verkürzt. "Diese einzige Stunde Zeitumstellung genügt, um den Körper aus dem Takt zu bringen", appelliert ARBÖ-Verkehrsmediziner Prof. Primarius Dr. Josef Nagler speziell an die Autofahrer.

In Kombination mit der ohnehin grassierenden Frühjahrsmüdigkeit kann die Sommerzeitumstellung die Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit der Lenker und Lenkerinnen beeinträchtigen. "Bis die innere Uhr wieder richtig tickt, vergehen oft ein bis zwei Tage", gibt der ARBÖ-Verkehrsmediziner zu bedenken. Ausreichend Vitamine, frische Luft und Bewegung helfen, die Umstellung zu bewältigen. Wer müde ist und unter Kreislaufproblemen leidet, sollte kein Fahrzeug lenken. Ermüdete Menschen reagieren im Straßenverkehr übrigens wie Betrunkene: ihr Blickfeld ist eingeengt, sie schätzen Abstände und Entfernungen falsch ein und reagieren zu langsam.

Um unnötige Hektik zu vermeiden, sollte auch die Autouhr möglichst rasch nach der Umstellung an die neue Zeit angepasst werden. Auf keinen Fall jedoch während der Fahrt die Uhr umstellen. Nagler: "Das führt zu unnötigen Irritationen."

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