50.000 bei Friedensdemonstration in Wien

Wien (OTS) - Eine riesige Menschenmenge zog heute nachmittag -ausgehend von 3
Auftaktkundgebungen - durch Wien, um gegen den völkerrechtswidrigen Krieg der USA und ihrer Verbündeten im Irak zu protestieren. Zur Demonstration aufgerufen hatten die Katholische Aktion, der ÖGB, SPÖ, Grüne, KPÖ und über hundert weitere Gruppen und Initiativen.

"Stoppt den Krieg" und "Bush und Hussein abtreten - sofort" stand auf Transparenten, "Give Peace a Chance" ertönt es aus Lautsprechern von Demobussen.

KPÖ-Vorsitzender Walter Baier betonte auf der Demonstration erneut, dass der Krieg der USA und ihrer Verbündeten "die vitalen Lebensgrundlagen zehntausender, ja hunderttausender irakischer ZivilstInnen bedroht."

Baier: "Der US-Administration geht es um die Kontrolle riesiger Erdölreserven und um die Durchsetzung ihres Führungsanspruch in der von ihr definierten neuen Weltordnung und nicht um Menschenrechte und Abrüstung - dies wird immer mehr Menschen weltweit klar und ist Anknüpfungspunkt für Hoffnung in diesen düstern Tagen."

Der völkerrechtswidrige Krieg ist für Baier aber auch "die Fortsetzung der neoliberalen, kapitalistischen Globalisierung mit militärischen Mitteln. Ein Zeitalter neuer imperialistischer Kriege steht offenbar bevor."

Die KPÖ fordert von der österreichischen Bundesregierung die sofortige Abberufung der österreichischen Botschafter aus allen an dieser Aggression beteiligten Staaten, die Einberufung einer Sondervollversammlung der Vereinten Nationen zwecks Verurteilung der US-Aggression durch die UNO und die strikte Einhaltung der österreichischen Neutralität.

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