ERSTES TREFFEN TSCHECHISCHER UND ÖSTERREICHISCHER WISSENSCHAFTLER ZU ENERGIEPOLITIK

Umweltminister Josef Pröll begrüßt bilaterale Expertengruppe in Wien

Wien (OTS) Zu einem ersten zweitägigen Treffen sind gestern, Donnerstag, und heute, Freitag, die Mitglieder der vom ehemaligen österreichischen Umweltminister Mag. Wilhelm Molterer und dem tschechischen Außenminister Cyril Svoboda initiierten bilateralen wissenschaftlichen Arbeitsgruppe zur "Nachhaltigen Energiepolitik" in Wien zusammengekommen. Ziel der Expertengruppe ist einerseits die Etablierung eines energiepolitischen Dialogs zwischen Österreich und Tschechien, der schrittweise in gemeinsame Positionen für die energiepolitische Debatte in der EU münden kann. Weiters geht es um die Intensivierung der projektbezogenen Kooperation zwischen beiden Ländern. Lebensminister DI Josef Pröll begrüßte die Wissenschaftler zu Beginn ihrer Arbeitssitzung in Wien. Dies teilte das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft mit.****

Bundesminister Josef Pröll erinnerte bei in seiner Begrüßung der hochrangig besetzten Energieexpertengruppe angesichts des Irak-Krieges an die gemeinsamen Herausforderungen der europäischen Energiepolitik: Zusätzlich zu den Zielen der Klimapolitik seien Versorgungssicherheit und nachhaltige Wirtschaftsstrukturen als Ziele einer zukunftsorientierten und innovativen Energiepolitik zu definieren.

Die Energieexperten der Tschechischen Republik und Österreichs besuchten ihre zwei österreichischen Regionen, die bereits jetzt auf innovative Energiestrukturen sehen. Die Stadt Gleisdorf gilt wegen ihrer vielfältigen Aktivitäten bei den Solartechnologien als die österreichische Sonnen-Stadt. Die Region Güssing zeigt, welche beachtlichen wirtschaftlichen Impulse von den neuen Biomassetechnologien ausgehen.

Die nächsten Treffen dieser bilateralen Expertengruppe werden sich mit den technischen Entwicklungen im Bereich erneuerbarer Energie und den Zugang zu den europäischen Energiemärkten beschäftigen. Einen weiteren Schwerpunkt sollen die sich abzeichnenden Optionen für die langfristige Umstrukturierung des europäischen Energiesektors sein. Diese Expertengruppe zum Thema "Nachhaltige Energiepolitik in Europa" geht auf eine Übereinkunft zwischen dem tschechischen stellvertretenden Premierminister und Minister für auswärtige Angelegenheit Cyril Svoboda und dem früheren österreichischen Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, Wilhelm Molterer zurück. Jeweils fünf österreichische und tschechische Experten sind beauftragt, eine ökologische und ökonomische Bewertung der Energieversorgung sowie deren Sicherheitsaspekte vorzunehmen.

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