SPÖ-Yilmaz an Vassilakou: Wien leistet bereits namhafte finanzielle Unterstützung für "ZARA"

Stadt kann nicht alle Kürzungen des Bundes automatisch auffangen - Wien arbeitet mit Hochdruck an Antidiskriminierungsgesetz, ÖVP/FPÖ-Koalition säumig

Wien (SPW-K) - "Wien leistet bereits eine namhafte Unterstützung für den Verein "ZARA" (Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit)", nämlich 43.000 Euro jährlich, und kooperiert über den Integrationsfonds sehr eng mit dieser wichtigen Einrichtung", erklärte Freitag die Wiener SPÖ-Gemeinderätin Nurten Yilmaz in einer Replik im Pressedienst der SPÖ Wien zu den Forderungen von Stadträtin Vassilakou von den Grünen. Diese Tatsache habe die Grünpolitikerin bei ihrer Forderung, Wien solle die Finanzierungsausfälle des Bundes für den Verein übernehmen, bedauerlicherweise unter den Tisch fallen lassen. Die Stadt werde sich jedenfalls einmal mehr - in Kooperation mit anderen Institutionen und Partnern - bemühen, helfend einzugreifen, betonte die Mandatarin. ****

Stadträtin Vassilakou und ihre ParteifreundInnen machten es sich jedenfalls mit ihrer Forderung, für alles was die ÖVP/FPÖ-Koalition verabsäume, solle die Stadt Wien einspringen, sehr einfach, übte Yilmaz Kritik. Wien sei gerne im Bereich seiner finanziellen Möglichkeiten bereit zu helfen, könne aber naturgemäß nicht alle Kürzungen des Bundes auffangen. Rechne man die diesbezüglichen Forderungen der Wiener Grünen für den Infrastruktur-, Kultur-, Gesundheits-, Integrations- und Sozialbereich seit dem Jahr 2000 zusammen, so müsste die Stadt mehr als 1 Milliarde Euro jährlich zusätzlich aufwenden. Yilmaz: "Diese Mittel sind beim besten Willen nicht aufzutreiben. Statt ständig nur zu Lizitieren und Wien für andere als Zahlmeister in die Pflicht zu nehmen, sollte sich auch Stadträtin Vassilakou um die Präsentation kreativerer Problemlösungsvorschläge bemühen".

Abschließend wies Yilmaz noch darauf hin, dass Wien mit Hochdruck an einem Antidiskriminierungsgesetz arbeite und auch dabei der Bund mit einem österreichweiten Gesetz bedauerlichweise einmal mehr säumig sei. Die Stadt Wien unterstützte jedenfalls hundertprozentig alle Bemühungen im Kampf gegen den Rassismus, schloss Yilmaz. (Schluss)

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