"Orientierung" am 23. März im ORF: Irak: Friedensaktivisten als "menschliche Schutzschilde"

Wien (OTS) - Doris Appel präsentiert in "Orientierung" am Sonntag, dem 23. März 2003, um 12.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Irak: Friedensaktivisten als "menschliche Schutzschilde"

Es sind Menschen, die aus Überzeugung handeln, denen "Orientierung"-Reporter Leo Gabriel noch vor wenigen Tagen im Irak begegnet ist: Hunderte Friedensaktivisten - darunter zahlreiche Christen, aber auch Buddhisten -, die sich als "menschliche Schutzschilde" vor Wasserwerken, Kraftwerken und Ölraffinerien postiert haben.

Österreich: Armutskonferenz - "Armut macht krank"

"Armut kann Ihre Gesundheit gefährden", warnt die Österreichische Armutskonferenz, eine Plattform, der 25 Organisationen - darunter auch Caritas und Diakonie - angehören. Die Zusammenhänge zwischen Armut und Krankheit aufzuzeigen ist ein Hauptanliegen der fünften Österreichischen Armutskonferenz, die dieser Tage in Salzburg stattfindet. Und auch Forderungen an die Politik sind dort zu hören:
Die Gesundheitsdienste in Österreich müssten den Zugang, die Inanspruchnahme und die Qualität unabhängig von Einkommen und Herkunft gewährleisten. Gestaltung: Romy Seidl.
Im "Orientierung"-Studiogespräch: Michael Chalupka, der Direktor der Diakonie Österreich

Fasten: Der Benediktiner Anselm Grün über "die Zeit der Verwandlung"

Es sind 40 Tage, in denen sich Christen auf ihr zentrales Fest - auf Ostern - vorbereiten: die Fastenzeit. Für den Benediktinermönch Anselm Grün - Fastenlehrer und Herausgeber zahlreicher Bücher - sind diese Wochen "eine Zeit der inneren Reinigung, der Verwandlung - eine Trainingszeit". Seine Erkenntnisse über das Fasten schöpft Grün aus den Schriften der antiken Philosophen, der Kirchenväter und frühen Mönche, die im Fasten nie allein eine körperliche, sondern immer auch eine geistige Reinigung sahen. Ein Bericht von Barbara Krenn.

Uganda: Ökoprojekt sorgt für Wasser in Matany

Die Karimojong, Viehhüter im nordöstlichen Uganda, haben ein Problem:
Dürre lässt das Land verdorren. Auf der Suche nach Weideflächen für ihre Rinder müssen sie immer weitere Strecken zurücklegen. Das Krankenhaus von Matany in der Diözese Moroto ist dagegen eine kleine Oase. Mit ökologischem Know-how aus Österreich wird Wasser gewonnen und sparsam verwendet. Sonnenkollektoren sorgen für Strom und Heißwasser - und selbst das Abwasser wird genutzt: Es wird in einer vollbiologischen Pflanzenkläranlage gesammelt und dann für die Bewässerung von Baumplantagen verwendet. Und auch das Vieh bekommt zu trinken. Ein Musterbeispiel für Nachhaltigkeit, über das Christian Rathner für "Orientierung" anlässlich des "Tags des Wassers" am 22. März berichtet.

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